Neue Enthüllungen: Paradise Papers - die Steuertricks der Superreichen

Laut Berichten sollen Millionen Pfund aus dem privaten Vermögen von Königin Elisabeth II. in einen Fonds auf den Cayman Islands investiert worden sein

Liegt ein Teil des Privatvermögens der Queen in einem Steuerparadies in der Karibik? Wurde Donald Trumps Team von Putins Schwiegersohn finanziell unterstützt? Haben Facebook und Twitter Hunderte Millionen US-Dollar von russischen Finanzinstituten erhalten? Und welche Riesenkonzerne drücken sich darum, Steuern zu zahlen? Diese Fragen könnten die "Paradise Papers" beantworten.

Nach den "Panama Papers" gibt es eine neue Veröffentlichung zu Steueroasen, die sich aus 21 Quellen speisen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung", die dem Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) angehört, geht es um Dokumente zu Briefkastenfirmen von einer auf den Bermudas gegründeten Anwaltskanzlei und einer Treuhandfirma in Singapur.

Wie die Journalisten des ICIJ an die Daten, die auch Firmenregister von 19 Steueroasen enthalten sollen, kamen, wurde nicht preisgegeben. In den Daten sollen über ein Dutzend Berater, ein Kabinettsmitglied und Großspender von US-Präsident Donald Trump auftauchen. Dabei gehe es auch um Geschäftskontakte nach Russland.

Die Spur der Paradise Papers führt nach ARD-Informationen demnach auch nach Berlin. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) sagte dem Sender, dass Berlin ein dreistelliger Millionenbetrag an Steuereinnahmen durch sogenannte Sharedeals verloren gingen.

Daten von Politikern, Unternehmern und Sportlern

Insgesamt gehe es um 13,4 Millionen Dokumente aus Steuerparadiesen weltweit, es würden die Namen von mehr als 120 Politikern aus fast 50 Ländern auftauch...

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