Kann der neue Deutsche-Bank-Chef Sewing auf den Zielke-Effekt hoffen?


Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt


Schafft der neue Vorstandschef Christian Sewing die Wende bei der Deutschen Bank? Als Martin Zielke im Mai 2016 den Chefposten bei der Commerzbank übernahm, verringerte sich der Kurs erst einmal um ein Viertel, ehe er sich 2017 glatt verdoppelte.

Allein die Spekulation, dass sich nun die Geschichte bei der Deutschen Bank wiederholt, reicht nicht aus. Die Risiken erscheinen derzeit ebenso hoch wie die Chancen. Doch es lohnt sich, Sewings Strategie, Durchsetzungskraft und Ansehen bei Investoren in den kommenden Tagen zu beobachten – und rasch zu entscheiden.




Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen


Die deutsche Bauwirtschaft hat den besten Jahresstart seit 2011 hingelegt. Laut einer aktuellen Meldung des Statistischen Bundesamtes wurde der Umsatz im Januar 2018 um 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesteigert. Fast alle Zweige der Bauwirtshaft konnten ein zweistelliges Wachstum verzeichnen.

Wir sind mit dem spanischen Konzern ACS in der Baubranche investiert. ACS ist mit über 70 Prozent der Stimmen der Hauptaktionär der deutschen Hochtief und profitiert somit implizit vom Bauboom in Deutschland. Die ACS-Aktie befindet sich seit Auflage des Musterdepots im Portfolio und hat bisher eine solide Wertentwicklung verzeichnet.



Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank


Unsere Anlagestrategie fußt auf Nachhaltigkeitskriterien. Prof. Alexander Bassen, Universität Hamburg belegt mit der größten Meta-Studie in dem Bereich Nachhaltigkeit, dass es einen positiven oder zumindest neutralen Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeitsaspekten und Finanzergebnissen bei über 95 Prozent der Aktienanlagen sowie bei allen Renten- und Immobilienanlagen besteht.

Diese Erkenntnisse bedeuten aber nicht, dass nachhaltige Geldanlagen keine Risiken bergen. Nachhaltige Investments sind keine homogene Anlageklasse, sondern eine Anlagephilosophie. Eine, die nicht für Beimischungen gedacht ist, sondern für die Ausrichtung kompletter Portfolien über sämtliche Anlageklassen hinweg.



Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro.

Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.