Neue Details zu angeblichem Verhältnis von Donald Trump mit Porno-Star

Hatte Donald Trump ein Verhältnis mit Pornostar Stormy Daniels? (Fotos: Matt Saxles, Manuel Balce Ceneta/AP)

Neusten Gerüchten zufolge soll US-Präsident Donald Trump eine langjährige Affäre mit Porno-Star Stormy Daniels alias Stephanie Clifford gehabt haben. Damit das Techtelmechtel nicht ans Licht kommt, habe Trump angeblich versprochen, 130.000 US-Dollar, rund 106.000 Euro, Schweigegeld an die Erotikdarstellerin kurz vor den Wahlen 2016 zu zahlen.

Im US-Magazin "Slate" soll Stormy Daniels nun über ihre vermeintliche Langzeitaffäre mit US-Präsident Donald Trump gesprochen haben. Bei einem Golfturnier in Nevada 2006 hätten sie sich kennengelernt und später dann häufig getroffen. Mit intimen Details über die angebliche Liaison hielt sie sich zurück. Sie stellte aber klar, dass alles zwischen ihnen einvernehmlich passiert sei.

Besonders pikant: Während der Affäre sei Trump bereits mit Melania verheiratet gewesen. Sohn Barron erblickte 2006 das Licht der Welt. Spätestens 2007 hätten Stormy Daniels und das heutige US-amerikanische Staatsoberhaupt ihre Schäferstündchen eingestellt, heißt es. Das "Wall Street Journal" berichtet indes, dass der Anwalt von Trump vor der Präsidentschaftswahl 2016 versucht hätte, die 38-Jährige mit 130.00 US-Dollar zum Schweigen zu bringen. Daniels ließ die Zeitschrift "Slate" wissen, dass ihr Trump bislang jedoch nichts bezahlt habe.

Trumps Anwalt Michael D. Cohen dementierte laut der "New York Times" in einer E-Mail die vermeintliche Romanze von Trump und Daniels. "Das ist keine Eilmeldung. Es ist eine alte News, die damals nicht wahr war und auch jetzt nicht", lautete das Statement. Bereits 2011 gab es diese Behauptungen in der US-amerikanischen "InTouch", so Cohen weiter.

Nur kurze Zeit später habe der Anwalt von Trump ein weiteres Schreiben geschickt, das von Stormy Daniels unterschrieben wurde. Darin wurde klargestellt, dass es weder Schweigegeld noch eine sexuelle Beziehung zwischen ihr und dem heute 71-Jährige gegeben hätte.

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