Neue Details: So gelangten die Einbrecher in den Kölner Dom

Die Diebe wollten Funkgeräte und Werkzeug stehlen.

Die Polizei hat weitere Details zum Einbruch in den Kölner Dom am 17. Juli bekannt gegeben.

Demnach nutzten die 28 und 37 Jahre alten mutmaßlichenTäter ein Baugerüst am Roncalliplatz, um in 43 Metern Höhe in eine Werkstatt der Dombauhütte einzubrechen. Dazu mussten sie eine Tür aufbrechen. „Innerhalb der Werkstatt haben sie mehrere Stahlschränke aufgebrochen, um an hochwertige Bohrmaschinen zu kommen“, so Polizeisprecher Christoph Gilles. Außerdem stahlen sie Funkgeräte. Dann stellten die Einbrecher offenbar fest, dass sie über das Baugerüst nicht wieder zurück konnten. „Sie haben sich selbst den Rückweg versperrt“, sagte Gilles, ohne weitere Details zu nennen.

Die beiden Kleinkriminellen, die wegen Drogen- und Eigentumsdelikten bereits polizeibekannt waren und mittlerweile in Untersuchungshaft sitzen, liefen auf der Suche nach einem Ausweg über die Wendeltreppe im Südturm abwärts und gelangten an die Glastür, durch die normalerweise Touristen zum Domaufstieg eingelassen werden. „Die Glastür haben sie von innen aufgebrochen“, so Gilles. „Sie schienen es dabei sehr eilig gehabt zu haben.“

In ihrer Panik hätten die Männer ihre Taschen samt Bohrmaschinen und Funkgeräte fallen gelassen. „Warum sie dermaßen weggesprintet sind, wissen wir nicht“, so Gilles weiter. Videokameras an der Glastür zeichneten den Ausbruch auf, zehn Hinweise gingen bei der Polizei ein, nachdem Bilder von den Tätern veröffentlicht worden waren. Eine Zeugin lieferte konkrete Angaben zu den mutmaßlichen Tätern, woraufhin der 28-Jährige am 31. Juli am Flughafen Köln/Bonn festgenommen werden konnte. Er war nach dem Einbruch mehrere Tage lang in England untergetaucht und wollte nun zurück in die Heimat. Sein Komplize wurde am 4. August in seiner Wohnung in Buchforst festgenommen. „Sie sind beide geständig“, so Polizeisprecher Gilles. ...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta