Neubau in Friedrichshain: So schön wird 2019 die Aussicht vom Krankenzimmer

Das Klinikgelände des Krankenhauses Vivantes Klinikum Landsberger Allee im Friedrichshain in Berlin. Hier werden ein Tiefgaragenkomplex und ein Bettenhaus errichtet

Der erste Teil der "Operation Neubau" ist abgeschlossen. Am Freitag hat der landeseigene Klinikkonzern Vivantes ein neues Bettenhaus am Klinikum im Friedrichshain offiziell eröffnet. 180 Betten in Ein- und Zweibettzimmern sind in dem Gebäude untergebracht. Knapp vier Jahre dauerten die Baumaßnahmen, in der fünf Blindgänger entschärft und einmal sogar Teile des Krankenhauses evakuiert werden mussten.

Das Ergebnis könne sich sehen lassen, befand auch Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD). Die 20 und 26 Qua­dratmeter großen Zimmer sind funktional, aber ansprechend eingerichtet, viel helles Holz wurde verbaut, warme Farbtöne dominieren. Die tiefen Fenster ermöglichen den Patienten, auch vom Bett aus nach draußen zu sehen. Die Fassade ist aus hellem Klinker.

Sauerstoff-Druckkammer hilft nach Vergiftungen

Im Neubau haben nun Pädiatrie, Orthopädie, Unfall- und Bauchraumchirurgie sowie Strahlentherapie ihre Stationen. Im Erdgeschoss wurde ein ambulantes Versorgungszentrum eingerichtet. Die Investitionen flossen nicht nur in neue Stationen, sondern auch in Technik. So verfügt der Standort nun nach Vivantes-Angaben über die weltweit modernste Sauerstoff-Druckkammer. Sie kommt vor allem nach Tauchunfällen und bei der Behandlung von Kohlenmonoxidvergiftungen zum Einsatz – auch für Patienten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Den besten Ausblick über den Volkspark Friedrichshain und die östliche City haben die Patienten von der interdisziplinären Komfortstation in der fünften Etage....

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