Dieser Neu-Nationalspieler verpasste Flicks Anruf

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David Raum gehört zum ersten Kader des neuen Bundestrainers Hansi Flick. Die Nominierung gestaltete sich allerdings nicht ganz einfach.

David Raum (l.) und Jamal Musiala im Zweikampf um den Ball im DFB-Training. (Bild: Reuters)
David Raum (l.) und Jamal Musiala im Zweikampf um den Ball im DFB-Training. (Bild: Reuters)

Er ist einer von drei Neuen im DFB-Kader von Hansi Flick: David Raum. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger von 1899 Hoffenheim wurde überraschenderweise vom neuen Bundestrainer in den Kader für die drei WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein (2.9.), Armenien (5.9.) und Island (8.9.) nominiert.

Den Anruf von Flick, dass er dabei ist, hat Raum erst 24 Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe bekommen. “Ich habe am Donnerstag in der Früh den Anruf von Hansi Flick bekommen und war mega-überrascht”; sagte Raum am Freitagabend nach dem Hoffenheimer Gastspiel in Dortmund auf SPORT1-Nachfrage.

David Raum verpasste zwei Flick-Anrufe

Flick erwischte Raum kurz vor dem Training und musste es sogar mehrfach versuchen. Nach zwei verpassten Anrufen klingelte Raum beim Nachfolger von Joachim Löw durch. “Ich habe nicht damit gerechnet, dass es schon so früh kommt.”

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Für Raum ging es in den letzten Monaten nur noch bergauf. Im Mai stieg er mit Fürth in die Bundesliga auf und wechselte anschließend nach Hoffenheim. Im Juni wurde der Abwehrspieler mit der U21 Europameister und zeigte zudem in Tokio bei Olympia starke Leistungen.

“Ich sehe die Nominierung als Kompliment für meine Leistung bei der EM, bei Olympia und im letzten Jahr mit Fürth”, sagt der gebürtige Nürnberger. “Ich bin wirklich total begeistert und werde die nächsten Tage genießen und alles aufsaugen.”

Raum und Co. stellen Haaland kalt - fast

Neben Raum sind auch Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg und Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg erstmals bei der Nationalmannschaft dabei.

Am Freitagabend zeigte Raum, wieso ihn Flick nominiert hat. Der robuste und zweikampfstarke Verteidiger machte bei der 2:3-Pleite in Dortmund vor 25.000 Fans ein starkes Spiel, nahm mit seinen Kollegen phasenweise Erling Haaland aus dem Spiel.

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“Wir hatten Haaland gut im Griff”, findet Raum. “Dass er am Ende trotzdem trifft, ist natürlich mega-bitter. Er macht das Tor zum 3:2 einfach perfekt. Das ist bitter gelaufen für uns.”

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