Nestlé-Aktie: Mehr „regionales“ Wachstum

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Für die Nestlé-Aktie (WKN: A0Q4DC) gibt es kaum regionales Wachstum. Als Weltkonzern im Lebensmittelsegment ist die internationale Bildfläche die eigene Region. Entsprechend verwundert es auch nicht, dass das Management den eigenen Konzern derart aufgestellt hat.

Im Rahmen des Konzernumbaus kratzt das Management jetzt jedoch weiter an der Oberfläche. Dabei geht es in einer aktuellen Mitteilung jedoch nicht um Produkte, Produktionsstandorte oder neue Wachstumsfelder. Nein, sondern um andere Dinge. Vor allem darum, mit welcher strategischen Ausrichtung das Management das Beste aus dem globalen Ansatz herausholen kann.

Riskieren wir einen Blick auf die Nestlé-Aktie und mehr regionales Wachstum. Wobei es, wie gesagt, nicht um einzelne Regionen geht. Nein, sondern darum, dass die jeweiligen Regionen auch entsprechend gewürdigt werden.

Nestlé-Aktie: Die Welt ein bisschen feiner aufteilen

Bislang kannte das Management der Nestlé-Aktie eigentlich nur drei Regionen. Beziehungsweise man hat die Welt in drei Märkte aufgeteilt, die regional von jeweils unterschiedlichen Segmenten betreut gewesen sind. Weltregionen heißt das wohl in Konzernkreisen und davon hat es bislang drei an der Zahl gegeben.

Etwas, das das Management der Schweizer jetzt verändert. So stockt man die eigenen Weltregionen des Lebensmittelkonzerns von drei auf fünf auf. Unter anderem soll aus dem bisherigen Segment Amerika, zu dem Lateinamerika und Nordamerika zählte (neben Mittelamerika, natürlich), ein Nord- und ein Lateinamerika-Segment werden. Beziehungsweise eine separate Weltregion innerhalb der Konzernstruktur, die jeweils einen Verantwortlichen bekommen.

Ein solcher Schritt macht durchaus Sinn, wie wir alleine mit Blick auf das bisherige Amerika hinter der Nestlé-Aktie erkennen können. Unzweifelhaft besitzt Nordamerika ansonsten mit einem Umsatz von über 25 Mrd. Schweizer Franken bedeutend mehr Aufmerksamkeit als der lateinamerikanische Markt, wo es mit über 600 Mio. Verbrauchern jedoch noch ein bedeutendes Potenzial zu holen geben könnte.

Mehr Blick auf einzelne Märkte könnte der Wachstumsgeschichte der Nestlé-Aktie daher guttun. Beziehungsweise man kann als Management differenzierter auf einzelne Märkte eingehen. Diesen Fokus möchte das Top-Management im Rahmen des Konzernumbaus jetzt offensichtlich noch einnehmen.

Cleverer CEO!

Insgesamt können wir mit Blick auf die Nestlé-Aktie eines sagen: Der derzeitige CEO lässt keinen Stein auf dem anderen. Im Rahmen des besagten Konzernumbaus hat es bereits so manche Umwälzung gegeben. Und damit geht es jetzt offenbar weiter.

Mark Schneider, so sein Name, ist offenbar gewillt, sowohl qualitativ als auch quantitativ den Konzern hinter der Nestlé-Aktie auf ein vollkommen neues Niveau zu hieven. Operativ ist ihm das mit Blick auf die letzten Quartalsupdates durchaus bereits gelungen. Jetzt gilt es offenbar, für die Zukunft die besten Wachstumschancen zu ergreifen. Und auch hier gibt es grundsätzlich gute, zielführende Ansätze, die mehr Fokus ermöglichen. Clever!

Der Artikel Nestlé-Aktie: Mehr „regionales“ Wachstum ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

Motley Fool Deutschland 2021

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