Negativzinsen? 3 Wege, wie du dieses Thema umgehen kannst!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Negativzinsen sind für viele Sparer ein Schlag ins Gesicht. Nicht nur, dass die Inflation das Geldvermögen konsequent entwertet. Nein, sondern auch absolut wird dein Vermögen durch Negativzinsen konsequent weniger. Das gilt es für Foolishe Sparer und Investoren entsprechend zu vermeiden.

Aber wie kannst du Negativzinsen aus dem Weg gehen? Eine tolle Frage, auf die Foolishe Investoren natürlich schnell eine Antwort finden. Hier sind drei Möglichkeiten, über die auch du langfristig einmal nachdenken kannst.

Negativzinsen mit Dividenden meiden!

Sind Dividenden der neue Zins? Nein, das würde ich definitiv nicht sagen. Aber trotzdem können Dividenden eine Möglichkeit sein, den Negativzinsen aus dem Weg zu gehen. Das Beste daran: Dividenden sind zwar nicht der neue Zins, aber möglicherweise sogar besser als das.

Natürlich gibt es das Risiko, dass einzelne Investitionen in die Hose gehen. Es gibt außerdem keinen Anspruch auf eine Dividende, allerdings die Aussicht auf eine deutlich bessere Rendite. Die jeweiligen Dividendenaktien verbriefen schließlich einen Anteil an einem real existierenden Unternehmen. Das heißt im Umkehrschluss, die Dividenden können mit Kursrenditen eine größere Rendite generieren.

Wer sein Geld daher in Dividendenaktien investiert, der kann nicht bloß sein Kapital vor Negativzinsen schützen. Nein, sondern auch eine ordentliche Gesamtrendite generieren. Wobei die regelmäßigen Dividenden dir dabei helfen können.

Auch ETFs sind eine langfristige Option

Um Negativzinsen aus dem Weg zu gehen, können auch ETFs eine ziemlich smarte Option sein. Vielleicht sogar für viele Foolishe Sparer, die ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen. Ein kostengünstiger Indexfonds auf einige breite Märkte kann schließlich Diversifikation, eine marktbreite Rendite und sogar die Möglichkeit, mithilfe von Sparplänen zu investieren, nach sich ziehen.

Die Investitionen sind passiv, der Schutz vor Negativzinsen jedoch sehr aktiv. Gerade über lange Zeiträume neigten viele Indizes dazu, zwischen 7 und 9 % an Rendite einzubringen. Wobei dieser Zeitraum mehrere Jahrzehnte umfasst hat. Trotzdem: Wer die belastenden Minuszinsen meiden möchte, der sollte vielleicht auch über diesen Weg einmal nachdenken.

Wachstumsaktien: Mehr als Zinsen

Wer hingegen das Zinsniveau komplett hinter sich lassen möchte und wer auf bahnbrechende Renditen setzen will, für den sind Wachstumsaktien außerdem ein geeigneter Ansatz. Viele junge, dynamische und wachsende Unternehmen haben langfristig die beste Rendite ermöglicht. Und werden es vermutlich auch weiterhin.

Negativzinsen sind bei Aktien im Allgemeinen kein Thema mehr. Allerdings gibt es wachstumsstarke Aktien, die die breiten Märkte deutlich hinter sich gelassen haben. Foolishe Sparer sollten daher wissen, dass Wachstumsaktien gewiss keine Zinsen sind, sondern ein Chance-Risiko-Verhältnis mit hohen Chancen und Risiken besitzen. Trotzdem ist das Geld auch hier vor Negativzinsen geschützt.

Negativzinsen? Schütze dich!

Wer Negativzinsen fürchtet, der kann sich schützen. Foolishe Sparer können auf Dividendenaktien, ETFs und Wachstumsaktien setzen. Damit kann man dieses Thema ein für alle Mal beenden.

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