NBA-Bösewicht macht Ruf alle Ehre - Pelicans schaffen Historisches

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NBA-Bösewicht macht Ruf alle Ehre - Pelicans schaffen Historisches
NBA-Bösewicht macht Ruf alle Ehre - Pelicans schaffen Historisches

Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein hat mit den Los Angeles Clippers das Playoff-Ticket in der NBA verpasst.

Im entscheidenden Spiel des Play-In Tournament um den Einzug in die Meisterrunde unterlagen die Kalifornier den New Orleans Pelicans in eigener Halle mit 101:105.

Nachdem die Clippers bereits in der ersten Runde mit 104:108 gegen die Minnesota Timberwolves verloren hatten, besiegelten die erneute Niederlage damit ihr vorzeitiges Saisonende.

Clippers brechen im Schlussviertel ein

LA verlor auch wegen eines katastrophalen Schlussviertels, welches sie mit 17:31 verloren. So reichte auch eine zwischenzeitliche 14 Punkte Führung Mitte des dritten Viertels nicht zum Sieg.

Bester Scorer der Partie war Brandon Ingram von den Pelicans mit 30 Punkten. Isaiah Hartenstein kam in der Partie sechs Minuten zum Einsatz und erzielte dabei zwei Punkte.

Für die Pelicans ein respektabler Erfolg, nachdem sie mit einer 1:12-Bilanz in die Saison gestartet waren.

Sie sind laut ESPN erst das vierte Team, welches nach so einem Saisonstart (oder 0:13) noch die Playoffs erreichte. Zuletzt schafften dies die Suns in der Saison 1996/1997.

Trae Young führt Hawks in die Playoffs

Neben den Pelicans zogen auch die Atlanta Hawks in die Playoffs ein.

Angeführt vom überragenden Point Guard und Top-Scorer Trae Young (38 Punkte) setzte sich das Team aus der Olympiastadt von 1996 mit 107:101 bei den nach der Hauptrunde besser platzierten Cleveland Cavaliers durch. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Die Hawks übernahmen nach einem starken ersten Viertel der Caveliers (36:25) die Kontrolle über das Spiel und gewannen letztendlich gerade dank des mal wieder in den Playoffs auftrumpfenden Young verdient.

Young besser als das gesamte Cavs-Team

Der als NBA-Bösewicht geltende Young, der gerne gegnerische Fans provoziert, war in der zweiten Hälfte dabei an 43 der 56 Hawks-Punkte beteiligt - das gesamte Team der Cavaliers kam in diesem Zeitraum nur auf 40 Zähler.

Auch diesmal machte Young seinem Ruf danach alle Ehre und winkte bei der Schlusssirene den zahlreichen Heimfans der Cavaliers als Zeichen, dass sie jetzt ein halbes Jahr kein NBA-Spiel mehr anschauen müssen.

Young hatte auch schon bei Atlantas 132:103-Erfolg über die Charlotte Hornets in der ersten Runde des Play-In Tournaments mit 24 Punkten und elf Assists überzeugt.

Capela sorgt für Schreckszene

Die Hawks überstanden auch eine Schrecksekunde, nachdem sich ihr Center Clint Capela eine Verletzung zugezogen hatte.

Der Moment der Verletzung sah dabei übel aus, da Gegenspieler Evan Mobles in sein Bein fiel, worauf Capelas Knie böse überstreckt wurde. Der Schweizer benötigte anschließend Hilfe beim Verlassen des Courts. Es soll sich aber nur um eine Überdehnung halten.

Bester Werfer, der nun ausgeschiedenen Cleveland Cavaliers, war der Finne Lauri Markkanen mit 26 Punkten.

Die siegreichen Atlanta Hawks treffen nun in der erst Runde auf das beste Team der Eastern Conference, die Miami Heat. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Kleber und Theis hoffen auf tiefen Playoff-Run

Am Wochenende greifen auch zwei Deutsche beim Playoff-Start ins Geschehen ein.

Am Samstag hofft Maximilian Kleber nach überstandener Knöchelverletzung auf einen Einsatz gegen die Utah Jazz. Unmittelbar vor dem Auftakt hatte der Profi der Dallas Mavericks, wie er selbst sagte, „einen Schritt nach vorne gemacht“ und fühlte sich „bereit für Samstag“.

Die Mavs müssen in Spiel eins aber wohl auf ihren verletzten Superstar Luka Doncic verzichten.

Einen Tag später trifft Daniel Theis mit Rekordmeister Boston Celtics im heimischen TD Garden auf die Brooklyn Nets.

Isaac Bonga dagegen hat bei den Toronto Raptors wohl kaum Aussichten auf einen Einsatz bei den Philadelphia 76ers.

Dennis Schröder (Houston Rockets) sowie Rookie Franz Wagner und sein Bruder Moritz (Orlando Magic) waren mit ihren Teams in der Hauptrunde jeweils klar gescheitert.

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Mit Sport-Informations-Dienst: (SID)

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