Nazi-Gewalt in Charlottesville schockiert US-Stars

Aufmarsch und Gewalt von Rassisten und Nationalisten in Charlottesville, Virginia, schockieren die US-Sportstars

Der Aufmarsch von Neonazis und die Gewalt durch Rassisten in der US-Stadt Charlottesville in Virginia hat auch die Sportstars aus der NBA und NFL schockiert.

Viele Athleten meldeten sich via Twitter zu Wort und verurteilten die Ausschreitungen, bei denen ein Auto - offenbar mit voller Absicht - in eine Gruppe Gegendemonstranten raste.

"Das macht mich krank... In was für einer Welt leben wir eigentlich", schrieb NBA-Spieler Jeremy Lin von den Brooklyn Nets.

"Ist das die Richtung, in die es für unser Land geht?", fragte Superstar LeBron James provokant und teilte auch gegen US-Präsident Donald Trump aus: "Amerika wieder groß machen?! Das hat er gesagt."


Evan Turner von den Portland Trail Blazers kritisierte Trump, der für den Geschmack vieler Beobachter das rechte Lager nicht explizit genug verurteilt, sondern lediglich die Gewalt "von vielen Seiten" kritisiert hatte, ebenfalls deutlich.


"Ihr tut nicht, was nötig wäre, weil ihr Hass toleriert. Solche Leute erschaffen noch mehr Menschen, die diesen Ignoranz-Kreislauf am laufen halten!", schrieb Turner zu einem Post des US-Präsidenten selbst.

Auch Dirk Nowitzkis Teamkollege Harrison Barnes verurteilte die Geschehnisse. "Traurig, aber nicht überrascht, was in Virginia passiert", schrieb er: "Eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass wir aufmerksam sein müssen und uns weiter gegen Rassismus und Hass organisieren müssen."


Die Detroit Red Wings mussten sich in einem Statement sogar dagegen wehren, dass ihr Logo von den Rassisten benutzt wurde.


SPORT1 fasst weitere Reaktionen von Stars zusammen:

LeBron James (NBA, Cleveland Cavaliers)


Enes Kanter (NBA, Oklahoma City Thunder)


Garrett Temple (NBA, Sacramento Kings)


Sam Dekker (NBA, Houston Rockets)


Chris Long (NFL, Philadelphia Eagles)