NATO-Verstärkung in Litauen: Scholz sagt Hilfe zu

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz ist zu einem Besuch in Litauen eingetroffen. Empfangen wurde er von Präsident Gitanas Nausėda. Scholz traf im Rahmen des Besuchs auch mit Litauens Ministerpräsidentin Ingrida Šimonyte, ihrer estnischen Amtskollegin Kaja Kallas sowie ihrem lettischen Amtskollegen Krišjānis Kariņš zusammen.

Die drei baltischen Staaten, die alle an Russland grenzen, fordern eine Verstärkung der NATO-Truppen auf ihrem Gebiet und wollen dafür Unterstützung auch aus Deutschland.

„In Richtung einer robusten Kampfbrigade"

Scholz betonte: „Wir haben uns fest vorgenommen, dass wir unseren Beitrag verstärken werden. Auch das ist etwas, was zu den notwendigen Konsequenzen im NATO-Zusammenhang gehört. Wir sind bereit, unser Engagement zu verstärken und es in Richtung einer robusten Kampfbrigade zu entwickeln, die die Abschreckung, Abwehr einer Aggression in Litauen auch gemeinsam organisieren kann."

Derzeit ist die NATO mit einem 1600-köpfigen Aufgebot in Litauen vertreten, die deutsche Bundeswehr stellt mehr als die Hälfte. Litauen will das NATO-Kontinengent auf bis zu 5000 erhöhen.

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