Nato: Gefahr aus dem Cyberspace nimmt zu

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Nato hat vor einer Zunahme von bedrohlichen Cyberaktivitäten gewarnt. Diese würden darauf abzielen, die euro-atlantische Sicherheit zu destabilisieren und das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu stören, teilte die Nato am Montag mit. Ziele dieser Aktivitäten seien etwa kritische Infrastruktur und demokratische Institutionen. Daher sei das Militärbündnis jederzeit bereit, alle erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr der Bedrohungen zu ergreifen.

Kritische Infrastrukturen sind laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe "Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden".

Die US-Regierung, die EU und weitere Verbündete hatten am Montag China für "unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten" wie Hackerangriffe verantwortlich gemacht. Das erklärte das Weiße Haus am Montag. Dieses Verhalten sei nicht vereinbar mit dem Anspruch Chinas, eine verantwortungsvolle globale Führungsrolle einzunehmen.

Unter anderem machen die USA China für den Angriff auf die E-Mail-Software Exchange Server vom US-Konzern Microsoft im März verantwortlich. Auch der Europäische Rat in Brüssel prangerte die "böswilligen Cyberaktivitäten" Chinas an.

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