Natalie Portman stillte ihr Baby während eines Meetings – und inspirierte damit die „Time’s Up“-Aktivisten

Natalie Portman ist Mutter von zwei Kindern – einem Sohn und einer Tochter. (Bild: Jordan Strauss/Invision/AP Photo)

Natalie Portman ist nicht nur eine der bekanntesten Personen der „Time’s Up“-Bewegung – sie sorgte auch bei der Namensgebung für Inspiration.

Montagnacht versammelten sich in Hollywood eine Gruppe bekannter und einflussreicher Schauspielerinnen und Filmschaffenden. Im Rahmen der „The MAKERS Conference“ diskutierten unter anderem die Produzentin Ava DuVernay, die Schauspielerinnen Rashida Jones und Natalie Portman am „Time’s Up“-Panel.

Das Thema: Wie können sich Frauen in einer männlich dominierten Industrie vernetzen und ihre Stimme hörbar machen. „Ich glaube, dass wir [als Schauspielerinnen] bemerkten, dass wir für gewöhnlich die einzigen Frauen in der Arbeit sind. Wie in vielen anderen Industrien auch, gehen wir auf ein fast rein männliches Filmset und wir sind meistens alleine, wenn wir nicht in Kontakt miteinander treten“, so Portman.

Tina Tchen, Jill Soloway, Ava DuVernay, Melina Matsoukas, Rashida Jones, Maha Dakhil, Nina Shaw und Natalie (v.l.) auf der The MAKERS 2018 Conference in Hollywood (Bild: Vivien Killilea/Getty Images for MAKERS)

Portman fuhr fort, dass allein das Erlebnis sehr mächtig sei, „unsere Erfahrungen zu teilen“ und darüber zu sprechen, „wie sehr wir durch das Isoliertsein in Gefahr waren, weil wir die einzigen Frauen in diesem Arbeitsumfeld waren.“

Der Name „Time’s Up“ wurde durch Portmans Verhalten inspiriert. Sie habe bei einem Meeting zu den Golden Globes ihre Tochter Amalia Millepied gestillt und die anderen Teilnehmer damit sehr beeindruckt. Ein Mitglied von „Time’s Up“, die Agentin der Creative Artist Agency (CAA), lobte Portman: „In wahrer Natalie-Portman-Eleganz und Stärke stillte sie ihre Tochter mit der einen Hand und plante die Golden Globes mit der anderen.“ Den Mitgliedern wurde klar: Der Name „Time’s Up“ sollte nicht nur genderneutral sein und aktuell wirken, sondern vor allem auch die nächste Generation ehren.


Dabei hätte die Schauspielerin an den Meetings wegen der Kinderbetreuung beinahe nicht teilnehmen können. Darüber, dass sie es doch tat, ist sie sichtlich froh: „Wir haben jetzt all diese neuen Freunde!“

Die „Time’s Up“-Koalition bildete sich vor rund einem Monat, um sexuelles Fehlverhalten und Missbrauch zu bekämpfen. Seit der Gründung sammelte die Initiative über 30 Millionen Dollar, bekam 1000 Hilfegesuche und beschäftigt 200 Anwälte als Freiwillige.

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