Nanogate SE verbessert Marge im ersten Halbjahr und erwartet mittelfristig mehr als 250 Mio. Euro Umsatz

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28.09.2017 / 07:29
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Nanogate SE verbessert Marge im ersten Halbjahr und erwartet mittelfristig mehr als 250 Mio. Euro Umsatz

Umsatz steigt im ersten Halbjahr um 81 Prozent auf 94,5 Mio. Euro - Konzern-EBITDA erhöht sich überproportional um 86 Prozent auf rund 11 Mio. Euro - EBITDA-Marge verbessert sich auf 11,6 Prozent - Konzernergebnis legt auf 1,4 Mio. Euro zu - Angehobene Prognose für 2017 wird bestätigt - Neues Mittelfristziel definiert: Umsatz soll in den nächsten fünf Jahren auf mehr als 250 Mio. Euro steigen

Göttelborn, 28. September 2017. Die Nanogate SE, ein weltweit führender Spezialist für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten, hat im ersten Halbjahr 2017 eine starke Geschäftsentwicklung erreicht und die Profitabilität verbessert. Der Umsatz stieg um 81 Prozent auf die Rekordmarke von 94,5 Mio. Euro. Dabei profitierte der Konzern von einer starken Nachfrage sowie Konsolidierungseffekten. Trotz erheblicher Transaktionskosten erhöhte sich das operative Konzern-Ergebnis (EBITDA) im Vergleich zum Umsatz überproportional um 86 Prozent auf rund 11 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 11,6 Prozent. Das Konzern-Periodenergebnis legte um rund 18 Prozent auf 1,4 Mio. Euro zu. Ergänzend zur im August nach oben angepassten Prognose für das Gesamtjahr 2017 veröffentlicht Nanogate sein neues Mittelfristziel: Innerhalb der nächsten fünf Jahre will der Konzern die Umsatzschwelle von 250 Mio. Euro übertreffen und die Marge kontinuierlich steigern.

Ralf Zastrau, Vorstandsvorsitzender der Nanogate SE: "Nanogate hat im ersten Halbjahr 2017 das bislang beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte erzielt und dabei erheblich von der internationalen Expansion profitiert. Erstens erreichten wir auch dank unserer neuen Mehrheitsbeteiligung am US-Unternehmen Nanogate Jay Systems einen Wachstumsschub. Zweitens konnten wir beim Technologietransfer zwischen unserem neuen Standort in den USA und den europäischen Gesellschaften erste Projekte umsetzen. Mit Blick auf die internationale Expansion firmiert der Konzern nunmehr auch als Europäische Aktiengesellschaft. Davon versprechen wir uns eine noch bessere Wahrnehmung. Angesichts der hohen Auftragsbasis ist Nanogate für den weiteren Geschäftsverlauf optimistisch und erhöhte nach der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr bereits im August seine Prognose für das Gesamtjahr. Auch mittelfristig sind wir weiter auf Wachstum programmiert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre will Nanogate die Marke von 250 Mio. Euro Umsatz übertreffen und zugleich die Marge kontinuierlich erhöhen."

Konzern-EBITDA steigt überproportional
Nanogate steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 81 Prozent auf 94,5 Mio. Euro (Vj: 52,2). Eine hohe Nachfrage sowie Konsolidierungseffekte trugen zur guten Entwicklung bei. Die beiden strategischen Wachstumsfelder Advanced Metals und Advanced Polymers sind wichtige Umsatz- und Ertragsgaranten, ebenso das internationale Geschäft. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 77 Prozent auf 94,7 Mio. Euro (Vj: 53,4).

Dank der hohen Nachfrage und der internationalen Expansion erhöhte sich die Profitabilität deutlich. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg im Vergleich zum Umsatz überproportional um 86 Prozent auf rund 11,0 Mio. Euro (Vj: 5,9). Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 11,6 von 11,3 Prozent. Angesichts der Expansion erhöhten sich die Abschreibungen planmäßig. Dennoch legte das EBIT deutlich um 79 Prozent auf 4,1 Mio. Euro (Vj: 2,3) zu. Das Finanzergebnis ist in erster Linie von den steigenden Finanzierungskosten aufgrund der Investitionen und des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung in den USA geprägt. Obwohl sich Abschreibungen und Finanzierungskosten planmäßig erhöhten, verbesserte sich der Konzern-Halbjahresüberschuss auf 1,4 Mio. Euro (Vj: 1,2). Durch die höhere Anzahl an Aktien aufgrund von Kapitalerhöhungen liegt das Ergebnis je Aktie bei 0,33 Euro je Aktie (Vj: 0,36).

Finanzkraft weiter hoch
Nanogate verfügt trotz des Liquiditätsabflusses infolge der Übernahme der neuen US-Tochtergesellschaft Nanogate Jay Systems weiterhin über eine hohe Finanzkraft. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Halbjahres-Stichtag 30. Juni 2017 auf 24,2 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 22,6). Die Finanzlage des Konzerns im ersten Halbjahr 2017 ist geprägt von der erstmaligen Konsolidierung des US-Geschäfts. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach Ertragsteuerzahlungen belief sich auf 5,0 Mio. Euro (Vj: 4,3). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -44,7 Mio. Euro (Vj: -7,8) und ist vor allem durch die Zahlung des Kaufpreises für die Nanogate Jay Systems beeinflusst. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 41,5 Mio. Euro (Vj: -3,2) spiegelt in erster Linie die erfolgreiche Kapitalerhöhung sowie eine gestiegene Fremdkapitalaufnahme für die Zahlung des Kaufpreises wider. Die Bilanz des Konzerns ist ebenfalls von der erstmaligen Konsolidierung der US-Gesellschaften geprägt. Daher erhöhte sich die Bilanzsumme auf 242,3 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 156,4). Die Eigenkapitalquote betrug 38,3 Prozent (31. Dezember 2016 42,1).

Ausblick
Angesichts der hohen Auftragsbasis ist Nanogate für den weiteren Geschäftsverlauf optimistisch und erhöhte nach der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr bereits im August seine Prognose für das Gesamtjahr. Demnach soll der Konzernumsatz auf mehr als 170 Mio. Euro steigen. Nanogate hat im ersten Halbjahr dank einer konzernweit starken Nachfrage einen deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung erreicht. Die erfreuliche Entwicklung dürfte sich im Jahresverlauf fortsetzen, auch wenn Wechselkurseffekte und die geplanten Integrationsschritte für die neue US-Beteiligung Nanogate Jay Systems die Dynamik beeinflussen. Nach der Integration in den Unternehmensverbund stehen jetzt zahlreiche Projekte an, gerade in den Bereichen Markterschließung und Ausbau des Technologieportfolios. Parallel wird wie angekündigt sukzessive der Auftrags- und Produktmix optimiert. Die Prognose für das Konzern-EBITDA wird ungeachtet der insbesondere für das zweite Halbjahr geplanten Kosten für die Integration der neuen US-Beteiligung Nanogate Jay Systems auf mindestens 20 Mio. Euro angehoben. Das Konzernergebnis 2017 dürfte sich im Vergleich zu 2016 trotz planmäßig steigender Abschreibungen und Finanzierungskosten ebenfalls verbessern. Nanogate wird in den nächsten Monaten ein neues Innovations-Programm starten, das die Entwicklung des Konzerns auch im Jahr 2018 prägen wird. Ziel ist es, die erreichte Technologie-Führerschaft auszubauen.

Neues Mittelfristziel
Auch mittelfristig ist der Vorstand für die weitere Geschäftsentwicklung optimistisch gestimmt und hat daher ein neues Mittelfristziel definiert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre möchte Nanogate die Marke von 250 Mio. Euro Umsatz übertreffen und zugleich die Marge kontinuierlich erhöhen. Nach dem Start des Wachstumsprogramm Phase5 im Jahr 2014 würde Nanogate dann in weniger als zehn Jahren seinen Umsatz nahezu verfünffacht haben.
 

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Nanogate SE:
Nanogate (ISIN DE000A0JKHC9) ist ein weltweit führender Spezialist für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten in höchster optischer Qualität. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter. Nanogate entwickelt und produziert design-orientierte Oberflächen und Komponenten und stattet diese mit zusätzlichen Eigenschaften (z.B. antihaftend, kratzfest, korrosionsschützend) aus.

Der Konzern verfügt über erstklassige Referenzen (beispielsweise Airbus, Audi, August Brötje, BMW, BSH Hausgeräte, Daimler, FILA, Ford, Fresenius, GM, Jaguar, Junghans, Porsche, Volkswagen). Mehrere hundert Kunden-Projekte wurden bislang in der Serienproduktion erfolgreich umgesetzt. Die Nanogate-Gruppe ist auf beiden Seiten des Atlantiks mit eigenen Produktionsstätten vertreten. Zum Konzern zählen die Nanogate Eurogard Systems B.V., die Nanogate GfO Systems AG, die Nanogate Industrial Systems GmbH, die Nanogate Textile & Care Systems GmbH, die Nanogate Glazing Systems B.V. und die Nanogate Vogler Systems GmbH sowie Mehrheitsbeteiligungen an der Nanogate PD Systems GmbH und an der Nanogate Goletz Systems GmbH. Außerdem hält Nanogate eine Mehrheits-Beteiligung an der US-Gesellschaft Nanogate Jay Systems LLC. Darüber hinaus bestehen Vertriebsgesellschaften in den USA und in der Türkei.

Getreu dem Claim "A world of new surfaces" erschließt Nanogate als langjähriger Innovationspartner für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich auf Basis neuer Materialien ergeben. Ziel ist es, mit multifunktionalen Oberflächen, beispielsweise aus Kunststoff oder Metall, und innovativen Kunststoff-Komponenten die Produkte und Prozesse der Kunden zu verbessern sowie Umweltvorteile zu erzielen. Der Konzern konzentriert sich auf attraktive Branchen wie Automobil/Transport, Maschinen-/Anlagenbau, Gebäude/Interieur und Sport/Freizeit. Als Systemhaus bietet Nanogate die gesamte Wertschöpfungskette: die Werkstoffentwicklung für Oberflächensysteme, die Serienbeschichtung unterschiedlicher Substrate sowie die Produktion und Veredelung vollständiger Kunststoffkomponenten. Werttreiber sind in erster Linie die internationale Markterschließung, die Entwicklung neuer Anwendungen für die strategischen Wachstumsfelder Advanced Polymers (innovative Kunststoffe) und Advanced Metals (innovative Metallveredelungen) sowie externes Wachstum.

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