"Sie nannten mich Pizzaface": Heidi Klum berichtet bei GNTM von eigenen Mobbing-Erfahrungen

Regisseur Lance Drake wirft mit Heidi Klum einen kritischen Blick auf die Models. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
Regisseur Lance Drake wirft mit Heidi Klum einen kritischen Blick auf die Models. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)

In Folge 13 drehen die GNTM-Kandidatinnen mit Brigitte Nielsen eine improvisierte Szene beim Video-Shooting. Das geht nicht bei allen gut. Beim "Dream-Walk" kommen Kindheitsträume und Mobbingerfahrungen der Models ans Licht. Auch Heidi Klum gesteht: "Sie nannten mich früher Pizzaface."

"Jetzt ist es keine Klassenfahrt mehr!" Die Ansage von Heidi Klum von "Germany's next Topmodel" (donnerstags, 20,15 Uhr, ProSieben) lässt die verbliebenen zehn Kandidatinnen zittern. Wer sich jetzt noch einen Schnitzer erlaubt, hat das Rückfahrticket so gut wie gebucht.

Vivien muss sich darum keine Sorgen machen. Die 21-Jährige schnappt sich den Job von Dyson und darf als Co-Moderatorin einer "Live Experience Show" auftreten: "Für mich könnte es nicht besser starten. Ich glaube das gerade noch nicht", freut sich die ehrgeizige Blondine.

Juliana (links) und Noëlla wollen mit ihrer Schauspielszene überzeugen.  (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
Juliana (links) und Noëlla wollen mit ihrer Schauspielszene überzeugen. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)

Brigitte Nielsen "will Tränen sehen", Heidi schläft fast ein

Beim Video-Shooting wartet schon die nächste Hürde: Groß, blond, kurzes Haar und jede Menge Power. Hollywood- und Dschungelcamp-Star Brigitte Nielsen nimmt eine improvisierte Gefängnisszene mit den Bewerberinnen auf. "Ich will Kreativität sehen. Ich will Tränen sehen!", wünscht sich die 58-Jährige. Während Noëlla, Vivien und Lieselotte alle Emotionen aus sich herausholen und die gewünschten Tränen prompt liefern, läuft es bei Sophie und Juliana äußerst zäh.

"Sophie hat gefühlt fünf Minuten ihre Geschichte erzählt, aber nach der Hälfte bin ich fast eingeschlafen", kritisiert Heidi Klum. Dann bricht die 19-Jährige ihre Szene mittendrin plötzlich ab - leider hat sie sich selbst in ihrer komplizierten Storyline verfranst. Ein zweiter Versuch ist nötig.

Auch Juliana (25) überzeugt weder ihr berühmtes Gegenüber, noch Regisseur Lance Drake oder Heidi: "Das war die schwächste Performance bisher", ergeht das harte Urteil der Model-Chefin. Am besten schneidet Österreicherin Lou-Anne ab, die als "Naturtalent" gefeiert wird. Heidi: "Besser als Mutti!" Lou-Annes Mutter Martina (50) ist ebenfalls noch im Rennen.

Heidi Klum hat Hollywood-Star Brigitte Nielsen als Gast eingeladen. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
Heidi Klum hat Hollywood-Star Brigitte Nielsen als Gast eingeladen. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)

Heidi Klum über Mobbing: "Ging mir nicht anders"

Beim Elimination-Walk müssen die Model-Anwärterinnen zwei Herausforderungen meistern: Sie dürfen sich von einer überraschend eingesetzten Regendusche nicht aus dem Konzept bringen lassen und sie sollen Heidi und Gastjurorin Kim Petras (Sängerin und Trans-Aktivistin) überzeugend von ihren Kindheitsträumen erzählen. Eine echte Horroraufgabe für Anita aus Bayern: "Alles möchte man ja auch nicht mit der Menschheit teilen", schnauft die 21-Jährige gestresst.

Nachdem sie einen sehr überzeugenden Walk hingelegt hat, öffnet sie sich dennoch und berichtet davon, wie sie als Schulkind gemobbt wurde. Ihr Traum sei es schon damals gewesen, ein Model zu werden: "Ich will berühmt werden, sodass alle zu mir aufblicken", erklärt Anita. So viel Ehrlichkeit wird von Heidi gefeiert: "So ein bildhübsches Mädchen, aber sie wurde auch gehänselt. Das ging mir nicht anders. Ich wurde früher 'Pizzaface' genannt, weil ich so viele Pickel hatte", berichtet sie über ihre eigenen Mobbingerfahrungen.

Die Kandidatinnen (hier: Anita) müssen eine Schauspielszene mit Brigitte Nielsen improvisieren. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
Die Kandidatinnen (hier: Anita) müssen eine Schauspielszene mit Brigitte Nielsen improvisieren. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)

Zwei GNTM-Anwärterinnen müssen gehen

Wackelkandidatin Sophie kann auch beim sogenannten Dream-Walk leider nicht punkten. "Das sah nicht rund aus", moniert Heidi, "und auch deine kleine Winkehand war wieder da. Du bist leider heute rausgestochen als die Schwächste." Die Konsequenz: Sophie ist raus. Die 19-Jährige realisiert es erst langsam: "Irgendwie bin ich gerade so schockiert und abgestumpft. Ich muss jetzt wieder nach Hause", sagt sie.

Bei Juliana gerät der Walk zwar deutlich besser als der Videoshoot, aber Gastjurorin Kim Petras ist dennoch nicht zufrieden: "Wenn ich eine Qualitätskontrolle hätte, dann wärst du als einzige durchgefallen", sagt sie. Und auch Heidi stellt fest, dass die schauspielerische Leistung kein Weiterkommen mehr rechtfertigt - neben Sophie muss also auch Juliana gehen. Mit dem unbeschwerten Klassenfahrt-Gefühl ist es für diese zwei Kandidatinnen endgültig vorbei.

"Ich will Tränen sehen", wünscht sich das ehemalige Model Brigitte Nielsen. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
"Ich will Tränen sehen", wünscht sich das ehemalige Model Brigitte Nielsen. (Bild: ProSieben / Sven Doornkaat)
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