Namensstreit: Mazedonien ringt mit Griechenland

Im seit Jahren schwelenden Namensstreit zwischen Mazedonien und Griechenland haben sich die Außenminister beider Länder in Skopje getroffen. Aufgrund territorialer Befürchtungen blockiert Athen die Beitrittsbemühungen seines nördlichen Nachbarn für die NATO und die EU.

“Wir sehen unseren geschätzten nördlichen Nachbarn sowohl in der NATO als auch in der Europäischen Union, aber wir wollen, dass diese Beitritte auf den Regeln und Voraussetzungen der Europäischen Union und der NATO basieren”, sagt der griechische Außenminister Nikos Kotzias.

Griechenland befürchtet Abspaltungstendenzen, da die nordgriechische Region rund um Thessaloniki Makedonien heißt.

“Wir hoffen, dass Griechenland die neue Realität in Mazedonien und unseren ehrlichen Wunsch nach Freundschaft anerkennt. Wir erwarten und hoffen auf Hilfe und Unterstützung für die europäische Integration”, so der mazedonische Außenminister Nikola Dimitrov .

Die Beitrittsverhandlungen Mazedoniens für die EU und die NATO laufen seit fast zehn Jahren.

“Im  Dorf Meliti kämpft Pando Ashlakov, um seinen mazedonischen Namen. Im Pass steht Panagiotis Anasthasiadis.” https://t.co/uGfZ9TD6J3— Clemens Verenkotte (@CVerenkotte) 31. August 2017