Nainggolan wegen Silvester-Video aus dem Kader gestrichen

In der Silvesternacht sorgte Radja Nainggolan für Trubel durch ein Instagram-Video. Der Mittelfeldspieler wurde aus dem Kader gestrichen.

Radja Nainggolan vom AS Rom steht nach einem Video in der Silvesternacht in der Kritik. Zum Jahreswechsel hatte der Mittelfeldstar bei Instagram Aufnahmen gepostet, in denen er sich merklich angetrunken und rauchend zeigte. Für seinen Ausrutscher wurde der Belgier für das Spiel gegen Atalanta Bergamo aus dem Kader gestrichen. Dem Vernehmen nach hat er zusätzlich eine Geldstrafe von 100.000 Euro aufgebrummt bekommen.

In dem Video hat der 29-Jährige unter anderem 'ich bin betrunken' gegrölt. Trainer Eusebio Di Francesco richtete mahnende Worte an seinen Mittelfeldspieler: "Ich und Nainggolan haben die Richtlinien und den Verhaltenskodex komplett akzeptiert. Diese Dinge sind nicht akzeptabel: Wer immer das selbe wie Radja macht, wird die gleiche Strafe bekommen. Das ist unsere Richtlinie."

Auch der Sportdirektor der Giallorossi, Monchi, hat sich zu dem Vorfall geäußert. "Die Spieler, die keine Siegermentalität haben, können nicht in Rom bleiben", erklärte der 49-Jährige vielsagend beim Trainingsauftakt der Hauptstädter. Italienische Medien werten die Aussage Monchis als erhobenen Zeigefinger in Richtung des feierfreudigen Regisseurs.

Interesse aus China an Nainggolan?

Einem Bericht der Gazzetta dello Sport soll der chinesische Top-Klub Guangzhou Evergrande die Situation rund um Nainggolan genau beobachten. Demnach seien die Asiaten, die von Fabio Cannavaro trainiert werden, bereit, 40 Millionen Euro für die Dienste des 29-Jährigen zu bieten.

Nainggolans Vertrag in der Ewigen Stadt läuft noch bis 2021. In den letzten Transferperioden lehnten die Roma-Verantwortlichen jegliche Offerten für den belgischen Nationalspieler ab.