Nahverkehr: Konzept für Spandau: So soll der Busverkehr ausgebaut werden

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Berlin.  In Spandau wird an zahlreichen Orten gebaut, bis Mitte der 2020er-Jahre entstehen Tausende Wohnungen für noch mehr Menschen – doch der neue Schienenverkehr soll nicht vor 2029 in Betrieb gehen. Erst dann wird mit der Reaktivierung der Siemensbahn gerechnet, auch die erste Straßenbahn könnte 2029 fahren. Bleiben also einige Jahre, die es zu überbrücken gilt. Für diese Zeitspanne wird auf eine Stärkung des Verkehrsmittels gesetzt, das den öffentlichen Nahverkehr in Spandau heute schon bestimmt: Busse.

Im Blickpunkt steht vor allem der Nordosten Spandaus mit der Wasserstadt, wo aktuell die „Waterkant“ mit rund 2500 Wohnungen entsteht , sowie der Insel Gartenfeld, auf der mehr als 3500 Wohnungen geplant werden. Hinzukommen in der Umgebung weitere Bauprojekte mit mehreren Hundert Wohnungen, und auch die Siemensstadt 2.0 liegt nur wenige Kilometer entfernt.

In Abstimmung mit der Senatsverkehrsverwaltung sei deshalb von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ein Buskonzept zur Erschließung erarbeitet worden, heißt es nun auf eine Anfrage der Abgeordneten Bettina Domer (SPD). Und weiter: „Diese Planung sieht eine deutliche Ausdehnung der Fahrtenangebote bis Mitte der 2020er-Jahre vor.“

Neue Expressbuslinie zwischen der Wasserstadt und der Ringbahn

Erste Verstärkungen des Busverkehrs werden bereits zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember umgesetzt, wenn etwa die neue Metrobuslinie M36 zwischen der Wilhelmstadt und dem U-Bahnhof Haselhorst startet. Im kommenden Jahr sollen weitere Verbesserungen...

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