Nagelsmann watscht RB-Offensive ab - und feiert die Bayern

SPORT1

RB Leipzig kaut am zweiten sieglosen Spiel in Serie.

Am Samstagnachmittag hatte das Team von Trainer Julian Nagelsmann nach dem Remis gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende auch mit dem torlosen Unentschieden beim VfL Wolfsburg lediglich einen Punkt geholt. 

Mit einem Sieg am Sonntagnachmittag gegen den FC Augsburg (ab 15.30 Uhr Im SPORT1-Liveticker) könnte der FC Bayern seinen Vorsprung auf die Bullen auf fünf Punkte ausbauen. 

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Der BVB zog am Samstagabend bereits in der Tabelle vorbei und übernahm Platz 2. Die Rolle des ärgsten Bayern-Verfolgers sind die Leipziger erst einmal los.

Nagelsmann kritisiert Offensive

Das schmeckte RB-Coach Nagelsmann natürlich überhaupt nicht, er kritisierte seine Jungs nach dem Remis zu Hause gegen Wolfsburg scharf.

"Wir müssen nicht von den Bayern reden. Ich gehe davon aus, dass sie gewinnen und dann haben sie fünf Punkte Vorsprung", fasste der Nagelsmann die Situation an der Tabelle zusammen.


Anschließend ging der Coach mit seinem Team hart ins Gericht: "Der Punkt reicht nicht. Noch weniger Anlass zur Freude gibt das Spiel. Es war auch nicht mehr verdient als ein Punkt", urteilte Nagelsmann, der Top-Stürmer Timo Werner zunächst für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am kommenden Dienstag gegen Tottenham Hotspur (ab 21 Uhr im SPORT1-Liveticker) schonte.

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Nagelsmann nannte auch die Gründe: "Wir haben zu wenige Torchancen, sind relativ häufig in die interessanten Räume gekommen, aber da waren wir sehr ballunsicher und sehr reaktiv." 

Vom Titel will der RB-Coach daher nichts mehr hören. "Wir müssen unter die ersten Vier kommen, das ist unser Ziel", sagte Nagelmann: "Da brauchen wir jetzt von Platz eins aktuell nach den zwei Unentschieden nicht sprechen. Wir gucken auf die ersten vier Plätze."

Nagelsmann: Bayern machen es vor

Gegen tiefstehende Wölfe tat sich Leipzig lange Zeit schwer und fand dabei kein Mittel. Wie man gegen solche Gegner zu agieren habe, dass mache aktuell der FC Bayern vor.

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"Wir haben sehr wenige tiefe Laufwege aus der zweiten Ebene hinter die Kette, wenn der Gegner so tief steht", bemängelte Nagelsmann. "Das macht Bayern uns jede Woche vor, wie gut man das machen kann, mit tiefen Laufwegen hinter eine tiefe Kette."


Auch Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche vermisste bei seiner Mannschaft im Angriff die letzte Konsequenz: "Wir hatten heute nicht den Punch, haben zu viele einfache Fehler gemacht, waren nicht so richtig konsequent und nach vorne hatten wir nicht diese Kreativität."

Vielleicht wäre ein Weiterkommen in der Königsklasse ein Brustlöser bei den Nagelsmännern.