Nachwuchssportler: Rudolf Molleker will so gut werden wie Roger Federer

Rudolf Molleker vom Berliner Verein LTTC Rot-Weiß

Berlin.  Rudolf Molleker hat einen Traum. "Mein Ziel ist ganz klar, die Nummer eins der Welt zu werden", sagt der Berliner Tennisspieler. Auf dem Weg an die Spitze verschwendet der 16-Jährige keine Zeit. Beim ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum schaffte er es kürzlich als Qualifikant ins Hauptfeld, unter anderem mit einem Sieg gegen den Hamburg-Sieger von 2014, den Argentinier Leonardo Mayer. Molleker war damit erst der elfte Spieler seit 1990, der bei einem ATP-Turnier vor dem 17. Lebensjahr die Qualifikation meisterte – der drittjüngste in diesem Jahrtausend. Im vergangenen Jahr hat er die mittlere Reife gemacht. Sein Abitur will er irgendwann nachholen, vorerst setzt er auf den Sport. "Plan A ist für mich Tennisprofi zu werden. Über Plan B habe ich mir noch keine Gedanken gemacht."

Junioren-Turniere spielt Rudolf Molleker nur noch selten. Stattdessen mischt er schon jetzt bei den Männern mit, so auch in der vergangenen Woche beim Future-Turnier in Essen, wo er sich mit dem Einzug ins Halbfinale wieder ein paar Punkte für die Weltrangliste erarbeitete – dort befindet er sich momentan um Platz 700. Sogar auf eine Teilnahme an den US Junior Open verzichtet er, um sich stattdessen auf die nächsten Männerturniere vorzubereiten. "Am Ende des Tages zählt nur, was man bei den Erwachsenen leistet, nicht bei den Junioren", sagt er.

Der 16-Jährige gilt als der beste Deutsche seiner Altersklasse

Seine Wahl zum Nachwuchssportler des Monats August – zum zweiten Mal nach Juli 2015 – verdankt er alle...

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