Nachwuchs im Zoo: Zwölf schwäbisch-hallische Ferkel für den Clemenshof

Gleich ein dutzend schwarzgefleckte Ferkel erobern das Gehege.

Noch etwas zögerlich kommen die zwölf schwäbisch-hallischen Ferkel aus ihrem Stall im Clemenshof im Zoo – schließlich regnet es. Doch die frisch geschnittenen Äpfel von Tierpflegerin Barbara Breuer riechen zu verlockend. Wer den mutigen Gang gewagt hat, darf auch ganz schnell an Mutter Ramonas Zitze und die stärkende Muttermilch trinken. Am 19. Juli hat Sau Ramona ihre durchschnittlich je 1,5 Kilogramm schweren Ferkel erfolgreich und ohne Probleme zur Welt gebracht.

Jetzt wiegen die Kleinen schon rund drei Kilogramm und finden langsam Gefallen an festem Futter. Noch zwei Monate dürfen sie im Clemenshof miteinander toben, im Sand wühlen und versuchen, dem Ferkelball – einer mit Futter gefüllten Kugel mit Löchern – Leckerlis zu entlocken. Danach geht es für die meisten von ihnen zu regionalen Landwirten. Ist ein Schwein nicht zur Zucht bestimmt, so wie Ramona, dann lebt es rund neun Monate, bis es auf 100 Kilogramm gemästet ist und zum Schlachter kommt. Aber jetzt dürfen es sich die kleinen Ferkel mit den schwarzen Köpfchen und Hinterbeinen erst einmal saugut gehen lassen. (esl)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta