Nachwuchs bei den Hirschziegenantilopen: Neue Renn-Weltmeister im Kölner Zoo geboren

Der Kölner Zoo freut sich über drei kleine männliche Antilopen.

Schnell und anmutig springen die Kitze der Hirschziegenantilopen in die Luft. Drei männliche Jungtiere kamen bei der Antilopenherde zur Welt: zwei bereits Anfang Juni, ein weiteres am 11. Juli. Und ein viertes Kitz wird noch für Ende des Monats erwartet.

Insgesamt acht Tiere leben nun auf der Anlage neben dem Pavianfelsen. Der Name der Hirschziegenantilopen spielt auf das schmale Maul an, das an eine Ziege erinnert. Auch haben die Antilopen einen Körperbau, der mehr einem Hirsch als einer Gazelle ähnelt.

Ein einzelnes Kitz wird nach einer Tragzeit von sechs Monaten mit einem Gewicht von fast vier Kilogramm geboren. Schon nach ein paar Tagen sind die Jungtiere in der Lage, der Mutter zu folgen.

So schnell wie ein Gepard

Hirschziegenantilopen können bis zu 80 Kilometer pro Stunde schnell werden, eine Geschwindigkeit, die sonst nur Geparden erreichen. Die sind allerdings inzwischen im indischen Ursprungsgebiet der Hirschziegenantilopen ausgerottet und stellen keine Feinde mehr dar. 

Auf einen eigenen Namen müssen die drei kleinen Hirschziegenantilopen verzichten, sie wachsen namenlos heran. Nach einem Jahr müssen die Jungtiere den Zoo verlassen und in andere Haltungen abgegeben werden, da sie sonst mit dem Zuchtbock in Konflikt geraten könnten.

Obwohl Hirschziegenantilopen häufig in Zoos gehalten werden, freuen sich die Kölner besonders über den Nachwuchs, da die Tiere in der freien Natur durch Bejagung und Zerstörung des Lebensraums zunehmend bedroht sind.

Aktuelle Schätzungen gehen laut Kölner Zoo von einem Bestand in Indien von ungefähr 50.000 Tieren und weiteren kleinen Restpopulationen in Nepal und Pakistan aus....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta