"Königin der Nacht": Shiffrin mit Rekord - Dürr enttäuscht

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Die deutschen Skirennläuferinnen haben die WM-Generalprobe im Slalom verpatzt. (Weltcup-Stände Ski alpin)

Beim Nachtrennen im österreichischen Flachau verfehlte Lena Dürr (Germering) beim Rekordsieg von Mikaela Shiffrin (USA) die angestrebte Platzierung unter den besten Acht. Als einzige von vier deutschen Starterinnen im Finale belegte sie bei anhaltendem Schneefall auf der Hermann-Maier-Piste nur Rang elf.

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Shiffrin feierte als "Königin der Nacht" im letzten Slalom vor der WM in Cortina d'Ampezzo (8. bis 21. Februar), die nach einem Beschluss der italienischen Regierung wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden muss, ihren 68. Weltcupsieg.

Sie überholte damit in der ewigen Bestenliste Marcel Hirscher (Österreich), vor ihr liegen noch Ingemar Stenmark (Schweden/86) und Lindsey Vonn (USA/82). (Alle Ergebnisse Ski alpin)

Rekord: Shiffrin schreibt Geschichte

Zugleich stellte Shiffrin mit ihrem ersten Slalom-Erfolg in diesem Winter vor Katharina Liensberger aus Österreich (+0,19 Sekunden) und Wendy Holdener aus der Schweiz (+0,43) einen Rekord auf: Sie hat nun 44 Slalom-Rennen gewonnen, so viele Siege sind keiner anderen Skirennläuferin in einer einzigen Disziplin gelungen.

Häufiger auf Rang eins lag nur Stenmark im Riesenslalom (46), Vonn gewann 43-mal eine Abfahrt. (Weltcup-Kalender Ski alpin)

Für Shiffrin war der Sieg nicht zuletzt die 100. Podestplatzierung beim 183. Weltcup-Start. Diese Marke hatten zuvor nur sieben Alpine erreicht. Die meisten Podestplatzierungen holten Stenmark (155), Hirscher (138) und Vonn (137).