Nach umstrittenem Trump-Vorschlag: Lehrer twittern, mit welchen Waffen sie wirklich ausgestattet werden möchten

Statt Waffen zu verbieten, will Donald Trump nun sogar Lehrer damit ausstatten. Auf Twitter und Co. protestieren zahlreiche Pädagogen gegen diesen Vorschlag und stellen alternative Forderungen an den US-Präsidenten.

Lehrer in den USA sind geschockt von Trumps Idee, sie könnten künftig Waffen tragen. (Bild-Copyright: Associated Press)

Nach dem Amoklauf in Parkland kommen die USA einfach nicht zur Ruhe. Den Vorschlag von US-Präsident Trump, Lehrer zu bewaffnen, empfinden viele Waffengegner als Schlag ins Gesicht. Insbesondere die betroffene Berufsgruppe meldet sich nun zu Wort und fordert andere Lösungen. Unter dem Hashtag #ArmMeWith – übersetzt “Bewaffne mich mit” – schlagen Lehrer Alternativen zu Revolvern und Co. vor und lassen ihrem Unmut freien Lauf.


Bewaffne mich mit Büchern statt mit Patronen.

Die Schulmitarbeiter wollen lieber Unterstützung in der Amoklaufprävention, statt Waffen, um einen möglichen Täter niederzustrecken.


Bewaffne mich mit Zeit, Ressourcen und Unterstützung.

Andere Lehrkräfte fordern auch schlichtweg bessere Arbeitsbedingungen und ein angemessenes Gehalt für ihren Job, so wie diese Twitter-Userin.


Rüste mich mit einem Gehalt aus, von dem ich meine Kinderbetreuung bezahlen kann […].

Oder sie fordern allgemein eine Verbesserung des Schulsystems zum Wohle der Schüler:


Bewaffne mich mit kleineren Schulkassen statt mit Waffen.


Bewaffne mich mit Snacks für hungrige Schüler, die sich nicht konzentrieren können. Bewaffne mich mit Lehrplänen, die sich auf die Interessen der Schüler konzentrieren statt auf höhere Punktzahlen bei Tests. Bewaffne mich mit einem umfassenden psychologischen Beratungsprogramm für Schulen. Bewaffne mich NICHT mit einem Revolver. Ich unterrichte, um die Zukunft groß zu ziehen, nicht, um sie zu beerdigen.

Es bleibt abzuwarten, ob Donald Trump seine Idee zu Waffen in Schulen dennoch weiter verfolgt.

Nach dem Parkland-Shooting steht aber auch seine Frau, First Lady Melania Trump in der Kritik. Lesen Sie hier mehr dazu.