Nach Mobbing: Mit diesem besonderen Geschenk heitern Eltern ihr Kind wieder auf

Weil Mitschüler ihn wegen seines Aussehens hänselten, hatte Madden “eine harte Zeit”. (Symbolbild: Getty Images)

In seine ganz besonderen Augen werden sich die Mädels später bestimmt reihenweise verlieben, doch seine Mitschüler machen Madden das Leben wegen seines speziellen Aussehens schwer. Nachdem der Junge böse gemobbt wurde, heitern ihn seine Eltern mit einem Tier auf, das genauso besonders ist wie er.

Glücklich strahlt der kleine Madden in die Kamera und auf den ersten Blick wird offensichtlich, was an ihm so besonders ist: Sein rechtes Auge ist grün, das linke strahlend blau. Dieses auffällige Phänomen nennt man Iris-Heterochromie – etwa vier von 1 Million Menschen haben unterschiedliche Augenfarben. Der bekannteste unter ihnen dürfte wohl David Bowie gewesen sein, der die Iris-Heterochromie zu seinem Markenzeichen machte.

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Dass seine Augen cool sind, weiß zum Glück auch Madden selbst. Doch weil für manche Kinder alles, was anders ist, schlecht sein muss, haben sie ihn im Schulbus böse gemobbt. Tapfer hielt der Junge aus Oklahoma dagegen – mit einem Anti-Mobbing-Video, das schon über 200.000 Mal angesehen wurde. „Seid nicht gemein zu den Menschen, nur weil sie anders sind”, so der herzzerreißende Apell von Madden, der in seinem Video auch erzählt, woher die kleine Fehlbildung an seiner Lippe rührt. Er hat eine angeborene Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.

Weil ihr Sohn so tapfer ist und seine Eltern ihn nach der „harten Zeit in der Schule“ aufmuntern wollten, haben sie ihm nun eine ganz besondere Katze geschenkt.

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„Wir wussten sofort, dass dieses Kätzchen Teil unserer Familie sein sollte”, sagte die Mutter der Facebook-Seite “Love what matters”. Denn das süße Kätzchen Moon besitzt die gleichen zwei Eigenschaften wie Madden: Es hat zwei verschiedene Augenfarben und ebenfalls eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.


„Jeder braucht einen Freund und jeder muss sich verstanden fühlen“, schreibt Maddens Mama auf Facebook. „Ich hoffe, dass Moon meinem Sohn dabei helfen kann, zu erkennen, dass er einzigartig ist.”