Nach Kartellvorwürfen: VW hält Krisensitzung ab

Volkswagen und Daimler haben ihre Aufsichtsräte zu Sondersitzungen zusammengetrommelt. Während bei Daimler die positiven Halbjahreszahlen im Vordergrund stehen, geht es bei VW speziell um die jüngsten Kartellvorwürfe.

Volkswagen könnte sich über Jahrzehnte hinweg mit anderen Autobauern unter anderem über Preise und Zulieferer abgesprochen haben. Der Aufsichtsrat erfuhr davon erst aus den Medien. Bei der Sitzung soll der Vorstand Antworten liefern. An die Öffentlichkeit werden diese wohl nicht gelangen. Für das Treffen gilt die Verschwiegenheitspflicht.

Die EU-Kommission geht dem Verdacht illegaler Absprachen von VW, Daimler, BMW, Audi und Porsche nach. Sollte sich dieser bewahrheiten, könnten kommen auf die Konzerne hohe Kartellstrafen und Schadenersatzforderungen zu.

#Daimler CEO Zetsche: “We had an excellent second quarter”. Read the full report: https://t.co/RZZtMt5UQY pic.twitter.com/tO1huaJaLa— Daimler AG (@Daimler) 26. Juli 2017

Daimler legte eine hervorragende Halbjahresbilanz hin. Überschattet wird diese nicht nur von den Kartellvorwürfen, sondern auch von der Debatte um Dieselmanipulationen.