Nach Erdbeben: Wanderer sitzen in Nationalpark fest

Auf der indonesischen Insel Lombok hat die Direktion des Rinjani-Nationalparks die Rettung von rund 500 Menschen eingeleitet, darunter auch 135 ausländische Wanderer. Die Naturtouristen sitzen nach dem Erdbeben an einem See nahe des Rinjani-Vulkans fest.

Ein Rettungstrupp bestehend aus Polizisten, Soldaten, Mitarbeitern des Nationalparks und medizinischem Personal machte sich zu Wochenbeginn auf den Weg, um Wanderer und Einwohner in Sicherheit zu bringen. Auf Lombok hatte es am Sonntag ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,4 auf der Richter-Skala gegeben, mindestens 14 Menschen kamen ums Leben. Anschließend waren mehr als 100 Nachbeben festgestellt worden.

Der Rinjani-Vulkan ist mit 3726 Metern der zweithöchste Indonesiens und ein beliebtes Ziel von Bergsteigern. Er liegt in einem Nationalpark, der sich auf rund 41.000 Hektar erstreckt.