Nürnberg klettert nach Dovedan-Show

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Nürnberg klettert nach Dovedan-Show
Nürnberg klettert nach Dovedan-Show

Zum Rückrundenauftakt gelang dem 1.FC Nürnberg ein wichtiger Sieg im Aufstiegskampf. Das Team von Trainer Robert Klauß setzte sich mit 3:1 (2:1) gegen Erzgebirge Aue durch und konnte sich nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Schalke 04 rehabilitieren. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Die Partie begann furios: Bereits nach zwei Minute erzielte Nikola Dovedan nach einem Eckball von Möller Daehli die Führung für die Gäste, die nur wenig später durch Jan Hochscheidt nach einem abgefälschten Schuss von Dimitrij Nazarov egalisiert wurde (8.).

In der Folge blieben die Cluberer aber gefährlich und kamen durch den vierten Saisontreffer von Dovedan in der 22. Minute zur erneuten Führung. Erik Shuranov hatte sich auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durchgesetzt und den Ball auf den 27-Jährigen gespitzelt, der aus kurzer Distanz einnetzte.

Dabei waren die Auer keineswegs Chancenlos: Sörensen rette in der 14. Minute gegen Antonio Jonjic auf der Linie und ein Versuch aus der Distanz von Dimitrij Nazarov kurze Zeit später verfehlte nur knapp das Tor. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Auch in Hälfte zwei änderte sich nichts an der Dominanz der Oberbayern, bei denen Dovedan eine herausragende Partie ablieferte.

Der sorgte in der Schlussphase auch für die Entscheidung. Shuranov legte nach einem Angriff über die linke Seite den Ball auf die 16er-Linie zurück, von wo aus Dovedan mit einem platzierten Schuss ins Eck seinen ersten Dreierpack für den Club klar machte (80.).

Die Nürnberger springen damit auf den Relegationsplatz, Aue bleibt weiter im Tabellenkeller.

Kleindienst nährt Heidenheimer Aufstiegshoffnungen

In Paderborn trafen derweil zwei Teams aufeinander die ebenfalls Aufstiegsambitionen hegen.

In einer Partie mit wenigen offensiven Highlights trennten sich der SC Paderborn und der 1. FC Heidenheim 1:2 (0:0), wodurch die Heidenheimer mit Nürnberg Schritt halten konnten.

Die erste Halbzeit war geprägt vom Bemühen der beiden Mannschaften, defensive Stabilität zu wahren, Chancen waren Mangelware. Tim Kleindienst hatte in der 27. Minute noch die beste Chance für die Gäste: Van der Werff spielte in der Nähe der Mittellinie einen katastrophalen Querpass in die Füße des Stürmers, der direkt abzog und beinahe SCP-Keeper Jannick Huth düpierte. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Das änderte sich im zweiten Durchgang. Uwe Hünemeier verfehlte mit einem Kopfball in der 62. Minute nach einem Freistoß nur knapp das Tor, beide Mannschaften zeigten sich insgesamt wacher.

Die Führung erzielten schließlich die Gäste in der 63. Minute. Einen Freistoß aus 25 Metern wehrte SCP-Schlussmann Jannick Huth nach vorne ab, genau vor die Füße von Patrick Mainka, der den Abstauber ohne Probleme verwandelte.

Lange Zeit konnten sich die Heidenheimer daran allerdings nicht erfreuen, nur zwei Minuten später traf Jonas Carls nach einem Gewirr im Strafraum der Gäste zum 1:1 (65.).

Am Ende dürfte das Team von Trainer Frank Schmidt doch noch jubeln. Tim Kleindienst erzielte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nach Vorarbeit von Theuerkauf von der linken Seite seinen siebten Saisontreffer (81.).

Die Heidenheimer bleiben damit punktgleich mit dem 1. FC Nürnberg an den Aufstiegsrängen dran und sind Vierter.

Ingolstadt feiert Befreiungsschlag gegen Dresden

Im Abstiegs-Fernduell mit Aue konnte der FC Ingolstadt einen wichtigen Dreier einfahren. Im zweiten Spiel unter Interimstrainer Rüdiger Rehm gelang den Oberbayern ein 3:0 (2:0)-Erfolg über Dynamo Dresden.

Wie in Nürnberg fiel auch hier der erste Treffer kurz nach Anpfiff: Nico Antonitsch verwandelte nach einem abgefälschten Freistoß bereits nach wenigen Sekunden zum 1:0.

Eine viertel Stunde später sorgte ein Eigentor von Kevin Ehlers für den 2:0-Halbzeitstand. Marcel Gaus hatte einen Ball von der linken Seite an den langen Pfosten gechippt, wo Stefan Kutschke lauerte. Dessen Kopfball lenkte Unglücksrabe Ehlers ins eigene Tor.

Doch außer den beiden Treffern blieb Ingolstadt offensiv harmlos in der ersten Hälfte, auch Dresden tat sich schwer.

Den Deckel machte schließlich fünf Minuten vor dem Ende Filip Bilbija mit einem Abstauber nach einer Ecke von Preißinger drauf (85.). Den Ingolstädtern gelang damit ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

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