Nächtlicher Einsatz: Hunderte Freiwillige kämpfen in Leegebruch gegen die Flut

Hunderte freiwillige Helfer haben in der Nacht in dem Brandenburger Dorf Leegebruch (Oberhavel) weiter gegen die Spätfolgen des Jahrhundertregens gekämpft.

Hunderte freiwillige Helfer haben in der Nacht in dem Brandenburger Dorf Leegebruch (Oberhavel) weiter gegen die Folgen des Jahrhundertregens gekämpft. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr bei Facebook dazu aufgerufen hatte, beim Befüllen von 5000 Sandsäcken zu helfen, war die Resonanz überwältigend.

Noch in der Nacht schrieb die Feuerwehr: "Wir können euch gar nicht genug danken. Auch andere Wehren und Leute die aus dem Umland hergekommen sind, nochmals tausend Dank! Wir waren und sind von euren Engagement begeistert. Unglaublich wie ihr gemeinsam und unermüdlich gearbeitet habt. Die Einsatzleitung hat herausgegeben, dass momentanen alles geregelt ist und ihr nach Hause gehen könnt."

Die Lage in dem Dorf bei Oranienburg hatte sich nach dem Starkregen am Donnerstag zugespitzt. Teile des Ortes standen wegen der ungünstigen Lage in einer Senke auch am Sonntag weiter unter Wasser, die Kanalisation ist zusammengebrochen. Auch die Stromversorgung war teilweise unterbrochen.

"Die Lage ist für Leegebruch schlimm und eine Tragödie für die Menschen", sagte Oberhavel-Landrat Ludger Weskamp (SPD) am Sonntag. Die Schäden seien sehr groß. Der Landkreis hat die Koordinierung des Einsatzes übernommen. Die Gemeinde selbst sah sich überfordert.

"Wir haben gerade mal 30 eigene Freiwillige Feuerwehrleute. In der Verwaltung sitzen 28 Angestellte", klagte der amtierende Bürgermeister Martin Rother. Dazu komme, dass die Gemeinde aufgrund der besonderen geografischen Lage des Orte...

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