Nächtliche Razzien: Mexiko geht gegen Migranten vor

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In der mexikanischen Stadt Acuña direkt an der Grenze zum US-Staat Texas haben Truppen der mexikanischen Nationalgarde und Beamte der Einwanderungsbehörde Hunderte Haitianer bei nächtlichen Razzien in Gewahrsam genommen. Die Haitianer hielten sich in den Parks der Stadt auf, einige waren in Hotels.

Sie wollen alle in die USA. Die US-Regierung fliegt jedoch Migranten wieder zurück nach Haiti.

Nicht jeder in der Grenzstadt Acuña war mit den Razzien einverstanden. Raul Almaguer hat ein Tattoo-Studio. Er mißbilligt die Vorgehensweise der mexikanischen Behörden: "Wie sie die Kinder aus dem Hotel gezogen haben, das war unmenschlich. Wie sie sie misshandelten. Acuña zeigt da wirklich keine Menschlichkeit gegenüber diesen Menschen."

Mexiko hat damit begonnen, die haitianischen Migranten im Norden des Landes in den Süden Mexikos an die Grenze zu Guatemala fliegen. Mexiko setzt Soldaten ein, um Migranten auf dem Weg Richtung Norden aufzuhalten. In der südmexikanischen Stadt Tapachula, nahe der Grenze mit Guatemala, harren Zehntausende Migranten teils seit Monaten aus.

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