Nächtliche G20-Proteste: Großeinsatz in St. Pauli

Mit einem Großaufgebot von Wasserwerfern hat die Polizei in Hamburg Demonstrationen gegen den G20-Gipfel unterbunden. Hunderte Menschen waren zuvor einem Protestaufruf gefolgt, und hatten sich in den Stadtteilen St. Pauli und Altona versammelt.

Kurz vor Mitternacht begannen die Einsatzkräfte mit Räumungen. Am Neuen Pferdemarkt in St. Pauli kam es zu Handgemengen, die Polizei war im Dauereinsatz. Ein Mensch wurde nach Polizeiangaben wegen eines Flaschenwurfs festgenommen. Verletzt wurde offenbar niemand.

Zum Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am Freitag und Samstag werden in Hamburg mehr als 100.000 Gegendemonstranten erwartet – darunter bis zu 8.000 gewaltbereite. Ihnen werden insagesamt mehr als 20.000 Einsatzkräfte gegenüberstehen.

taz-Kaul zeigt, was in Hamburg am Pferdemarkt passiert. #G20 https://t.co/u2zkFcUAP3— Martin Kaul (@martinkaul) 4. Juli 2017

#Hamburg #polizeihamburg im Großeinsatz #altona – #stpauli #bereitschaftspolizei verlegt in alle Richtungen #g20 #G20HAM #g20protestwelle pic.twitter.com/HF4om5eona— Marco Zitzow (@MarcoZitzow) 4. Juli 2017