Nächtliche Ausgangssperre und weitere Corona-Restriktionen in Teilen Thailands

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Corona-Test in Bangkok

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Thailands Behörden eine nächtliche Ausgangssperre sowie andere Restriktionen in der Hauptstadt Bangkok und neun Provinzen des Landes verhängt. Die Ausgangssperre gelte ab Montag von 21.00 Uhr bis 04.00 Uhr, teilte die thailändische Regierung nach stundenlangen Beratungen der Corona-Taskforce am Freitag mit. Sie gilt demnach für die mehr als zehn Millionen Einwohner von Bangkok sowie für die benachbarten Provinzen und Provinzen im Süden des Landes.

Die Menschen wurden aufgerufen, von Zuhause aus zu arbeiten. Außerdem würden nicht notwendige Reisen ebenso untersagt wie Zusammenkünfte von mehr als fünf Menschen, sagte die Vize-Sprecherin der Corona-Taskforce, Apisamai Srirangson. Supermärkte, Elektro-Märkte, Restaurants, Banken und Apotheken in den betroffenen Gebieten dürfen geöffnet bleiben, andere Geschäfte müssen hingegen schließen. Einkaufszentren müssen spätestens um 20.00 Uhr schließen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren während der nächtlichen Ausgangssperre nicht.

Thailand kämpft derzeit gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie. Am Freitag meldete das südostasiatische Land 9276 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie 72 Corona-Tote. "Wir entschuldigen uns für die Schwierigkeiten für die Menschen, die in den Gegenden mit den maximalen Restriktionen leben", sagte Apisamai. "Aber das wird dabei helfen, die Krankheit wirksam zu kontrollieren." Thailand werde aus dem Kampf gegen Corona "siegreich" hervorgehen.

Die Pandemie trifft das stark vom Tourismus abhängige Land hart. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit "aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen und Quarantänepflichten" von nicht notwendigen touristischen Reisen nach Thailand ab. Die Regierung in Bangkok hat angekündigt, ab Oktober das Land für alle vollständig gegen Corona geimpfte Touristen zu öffnen.

yb/cp

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