Loeb testet auf Schotter

Sebastien Loeb absolviert seinen zweiten Test mit dem C3, diesmal auf Schotter


Wenige Tage nach seinem dritten Platz bei der Rallycross-Weltmeisterschaft in Lettland sitzt Sebastien Loeb wieder in einem World-Rally-Car. Der Rekord-Champion nimmt ab Mittwoch erneut im Citroen C3 Platz. In der Nähe von Barcelona wird der Franzose den Wagen zum ersten Mal auf Schotter testen. Loeb ist Teil des Vorbereitungsprogramms für die Rallye Spanien, die vom 6. bis 8. Oktober stattfindet und ein Mix aus Asphalt und Schotter ist.

Bereits Anfang August griff Loeb erstmals ins Lenkrad eines aktuellen WRC und testete den Citroen in der Nähe von Straßburg im Elsass auf Asphalt. Bereits damals ließ Citroen-Motorsportchef Yves Matton anklingen, dass er Loeb auch einen Schotter-Test ermöglichen will. "Sein Feedback auf Asphalt war nützlich und wird auch auf Schotter der Fall sein", so der Belgier. Matton schürte in den vergangenen Wochen auch die Gerüchte über ein mögliches Comeback des Rekord-Weltmeisters.

Im nächsten Jahr könnte Loeb einige Rallyes bestreiten, falls er Lust darauf hat. Sollte Sebastien Ogier von M-Sport zu Citroen zurückkehren, dann will Matton dafür sorgen, dass es nicht wieder zu einem Stallkrieg wie im Jahr 2011 kommt. Loeb selbst deutete in der vergangenen Woche an, dass die Volkswagen-Dominanz in der Rallycross-WM für alle "frustrierend" sei. Peugeot müsse mehr investieren, sonst habe eine Fortsetzung des Programms wenig Sinn.

Seit Ende 2015, als Citroen Loeb kein Auto mehr für die WTCC zur Verfügung stellte, ist der Franzose bei Peugeot unter Vertrag. Im Sommer einigte man sich im PSA-Konzern darauf, dass auch Citroen Zugriff auf das Ausnahmetalent hat. Dadurch wurden Testfahrten mit dem C3 möglich. Für 2018 steht derzeit lediglich fest, dass Loeb mit Peugeot an der Rallye Dakar teilnehmen wird. Sein weiteres Programm ist noch nicht fixiert.

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