Nächster Titel: Das kann nur Zidane

Daniel Höhr
Wieder eine Trophäe: Für Zinedine Zidane ist das schon liebgewonnene Routine

Während für viele Fußballer der Gewinn eines großen internationalen Titels für immer ein Traum bleibt, gehört das für Zinedine Zidane fast zum Alltag. Mehr noch: Meist ist er der entscheidende Mann.

Im WM-Finale 1998 lenkte er das Spiel mit zwei Toren in die richtige Bahn, im Finale der Champions League 2002 wurde er durch ein Traumtor zum Matchwinner. Auch als Trainer gilt: Was Zidane anpackt, wird zu Gold. Seit seinem Amtsantritt als absoluter Neuling gewann Real Madrid nicht nur zwei Mal die Champions League, sondern verteidigte den Titel als erstes Team überhaupt.

Für den Supercup gilt das gleiche Gesetz. Steht Zidane im Finale, geht es nur noch um die Höhe des Sieges. Nach dem FC Sevilla musste dieses Jahr nun Manchester United als "Zidane-Opfer" herhalten. Das zeigt die Grafik von iM Football.


Auch individuell gekrönt

Nicht aufgeführt sind übrigens die individuellen Auszeichnungen des Franzosen: Dreimal Weltfußballer (1998, 2000, 2003), einmal Europas Fußballer des Jahres und mehrfache Berufungen in etliche Dream-Teams aller existierenden Turniere stehen hier nur exemplarisch für die insgesamt 40 Titel.