Nächster PSG-Zoff: Ben Arfa fühlt sich diskriminiert

Hatem Ben Arfa wechselte 2016 von Nizza zu Paris Saint-Germain

Nach der Versöhnung der Superstars Neymar und Edinson Cavani bei der Gala gegen den FC Bayern droht Paris Saint-Germain offenbar neuer Ärger abseits des Platzes.

Hatem Ben Arfa hat laut L'Equipe wegen seiner erneuten Degradierung zur zweiten Mannschaft den französischen Ligaverband (LFP) eingeschaltet.

"Das stellt eine klare Einschränkung von Hatems Arbeitsbedigungen dar", sagte Ben Arfas Anwalt Jean-Jacques Bertrand dem französischen Sportmagazin und sprach von "Diskriminierung". Der Klub habe demnach seinen Klienten immer nach den Trainingseinheiten nur per Telefon informiert, dass er nicht bei den Profis trainieren dürfe.

Anwalt nimmt PSG in die Pflicht

"Wir fordern, dass der Klub seine Verpflichtungen respektiert", so Bertrand weiter. 

Trainer Unai Emery hatte Ben Arfa bereits im September aus der ersten Mannschaft aussortiert, nach einem Brief von Bertrand an Sportdirektor Antero Henrique durfte der frühere französische Nationalspieler zumindest wieder mitrainieren. Am Freitag erfolgte nun laut L'Equipe eine erneute Degradierung.

Ben Arfa wechselte 2016 ablösefrei vom OGC Nizza zu PSG, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Die Verpflichtungen von Neymar und Kylian Mbappe haben seine Chancen auf mehr Einsätze weiter verringert. Der Klub legte dem 30 Jahre alte Offensivspieler einen Wechsel nahe, doch Ben Arfa entschied sich, seinen bis Saisonende laufenden Vertrag bei PSG aussitzen zu wollen.