Nächster Bayern-Verletzter: Martinez fällt länger aus

Martin Volkmar

Die Personalprobleme des FC Bayern halten an: Javi Martinez fällt nun doch deutlich länger aus als zunächst erwartet.

Die am Sonntag als leichte Wadenverhärtung angegebene Verletzung aus dem Supercup hat sich nach übereinstimmenden Medienberichten als Faserriss in der Wade herausgestellt.

Der Verein wollte die Meldungen auf Nachfrage nicht kommentieren.


Sollte sich die Diagnose bestätigen, dürfte der Spanier wohl erst nach der Länderspielpause Anfang September wieder zur Verfügung stehen.

Am Mittwochabend teilte der Rekordmeister auf seiner Webseite mit, dass Martinez wegen "Problemen in der Wadenmuskulatur" das Pokalspiel am Samstag beim Chemnitzer FC verpassen wird. Details zur Schwere seiner Verletzung nannte der Klub nicht.


Nur Hummels und Süle fit im Abwehrzentrum

Da auch Jerome Boateng wegen anhaltender Oberschenkelprobleme weiter nur Lauftraining absolvieren kann, stellt sich die Innenverteidigung mit Mats Hummels und Neuzugang Niklas Süle derzeit selbst auf.

Auch die Rückkehr von Manuel Neuer ins Teamtraining ist weiter offen, der Nationaltorwart absolvierte am Mittwoch eine individuelle Einheit.

Darüber hinaus fehlen den Münchnern die Verletzten James Rodriguez, Juan Bernat und Thiago.

Fortschritte bei Alaba und Robben

Positive Nachrichten gibt es dagegen von David Alaba, der erstmals nach seiner Hüftprellung mit Ball trainieren konnte. Er soll ebenso wie Arjen Robben, der am Mittwoch das volle Programm absolvierte, schon am Samstag im DFB-Pokal in Chemnitz einsatzbereit sein.

Trotz der personellen Sorgen in der Vorbereitung zeigte sich Karl-Heinz Rummenigge nach dem Sieg beim Supercup gegen Borussia Dortmund zuversichtlich.

"Wenn alle zurückkommen, dann haben wir einen tollen Kader", sagte der Vorstandsboss im vereinseigenen TV-Sender. "Wir können durchaus optimistisch in die neue Saison gehen."