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Der nächste Elon Musk: Sam Altman ist der neue Star im Silicon Valley

OpenAI-CEO Sam Altman - Copyright: Jason Redmond / AFP) (Photo by JASON REDMOND/AFP via Getty Images
OpenAI-CEO Sam Altman - Copyright: Jason Redmond / AFP) (Photo by JASON REDMOND/AFP via Getty Images

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der OpenAI-Chef Sam Altman wird – wenn es nach dem US-Sender CNBC geht – bald der nächste Tech-Gründer mit extrem hoher Markenbekanntheit, wie es Elon MuskJeff BezosBill Gates oder Mark Zuckerberg schon heute sind. Altman ist ein Studienabbrecher der Stanford University, der vor Jahren für ein Vermögen ein Startup verkauft hat – und die darauffolgenden Jahre damit verbracht hat, in andere Unternehmer zu investieren und Gründer zu coachen.

In den letzten drei Monaten ist der 37-Jährige dank OpenAI an die Spitze der Power-Rangliste der Technologiebranche geklettert. Altman ist CEO des in San Francisco ansässigen Unternehmens, das rund 375 Mitarbeiter hat und den viralen Chatbot für Künstliche Intelligenz ChatGPT entwickelt hat. Trotz seines jungenhaften Aussehens und einer Garderobe voller T-Shirts und Jeans ist Altman ein erfahrener Insider in Unternehmens- und Politikkreisen. Er war 2014 gemeinsam mit der damaligen Yahoo-CEO Marissa Mayer Gastgeber einer Spendenaktion für Präsident Barack Obama. 2017 erwog er, ohne wirkliche politische Erfahrung, eine Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien. Noch vor seinem 30. Geburtstag wurde Altman Leiter von Y Combinator, einem Startup-Inkubator, der zur Gründung von Unternehmen wie AirbnbDropbox und Reddit beigetragen hat. [Mehr bei CNBC]

Auf Gründerszene: Vielleicht habt ihr euch auch schon gefragt: Sind die Massenentlassungen gerade wirklich alle nötig? Katja Bauer, Partnerin bei der Berliner Personalberatung I-Potentials, glaubt das nicht. „Ich würde sagen, 65 bis 70 Prozent der Entlassungen sind aus der Motivation entstanden: ‚Wir zeigen den Gesellschaftern, dass wir bereit sind, entschlossen und schnell zu handeln‘.“ Manch Tech-Unternehmen mag die Situation auch genutzt haben, die Organisation zu bereinigen. „30 Prozent der Entlassungen waren meiner Schätzung nach wirklich notwendig.“ Aus Sicht Bauers gibt es dabei sogar Alternativen – welche das sind, hat sie unserer Redakteurin Nina Anika Klotz verraten. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat ein Abo-Modell für die Meta-Dienste Facebook und Instagram angekündigt. Damit folgt er dem Vorbild Elon Musks mit dessen Twitter-Abo-Dienst Blue. Um Meta-Konten verifizieren zu lassen, soll eine Gebühr von rund elf Euro anfallen. Außerdem wurde bekannt, dass Meta in der jüngsten Leistungsbewertung Tausenden von Mitarbeitern „unterdurchschnittliche“ Bewertungen gegeben hat. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmensführung eine weitere Welle von Entlassungen plant – angespornt von einem schwachen digitalen Werbemarkt. Bereits im November hatte die Facebook-Mutter 13 Prozent ihrer Belegschaft oder 11.000 Mitarbeiter entlassen. [Mehr bei CNBC und Wall Street Journal]

Tiktok wird zusätzlich zu dem bereits angekündigten zwei weitere Rechenzentren in Europa, voraussichtlich in Irland, bauen. Damit will die Kurzvideo-App, die zum chinesischen Konzern Bytedance gehört, die strengen neuen Datenschutzgesetze in der Europäischen Union erfüllen. Das Unternehmen gab auch bekannt, dass es monatlich 127 Millionen aktive Nutzer in der EU hat. Die Daten dieser Nutzer sollen in die neuen Zentren migrieren, um den wachsenden Bedenken entgegenzutreten, dass die chinesische Regierung auf die Daten zugreifen oder sie beeinflussen könnte. [Mehr bei Wall Street Journal]

Amazon ordert die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter ab dem 1. Mai für mindestens drei Tage pro Woche zurück ins Büro. Dies schrieb CEO Andy Jassy am Freitag in einem Blogbeitrag. Bisher variierten die Richtlinien von Amazon für die Arbeit im Büro je nach Team, wobei einige Teams vollständig remote arbeiten durften. Allerdings leben einige Mitarbeiter, darunter bestimmte Software-Ingenieure, die während der Pandemie eingestellt wurden, nicht in der Nähe der Büros des Unternehmens. Wie dies gehandhabt wird, ist bisher unklar. [Mehr bei CNBC]

Goto wird früher als bisher angekündigt profitabel sein. Das indonesische Unternehmen, das aus dem Fahrdienstleister Gojek und dem E-Commerce-Marktplatz Tokopedia entstanden ist, ist seit April letzten Jahres an der Börse. Goto gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wahrscheinlich „innerhalb des vierten Quartals 2023 positiv werden wird“. Der Deckungsbeitrag des Konzerns, der den Umsatz nach variablen Kosten zeigt, soll bis März positiv sein, vier Quartale früher als bisher prognostiziert. [Mehr bei CNBC]

Investments: Die autonome Frachtdrohnenfluggesellschaft Dronamics hat 40 Millionen US-Dollar an Investments eingesammelt. Das Potenzial autonomer Flugzeuge wir seit Langem eher im Bereich der Fracht gesehen, wo die wirtschaftlichen Einsparungen am größten sind. Große Langstreckendrohnen, die speziell für den Frachtverkehr gebaut wurden, haben das Potenzial, schneller und billiger zu sein und weniger CO2-Emissionen zu verursachen als herkömmliche Flugzeuge. Neben der bulgarischen Firma Dronamics, deren Zentrale aber in London ist, sind auch die kalifornischen Startups Elroyair und Natilus sowie das im US-Staat Vermont ansässige Beta in dem Bereich tätig. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Fast alle großen VCs haben 2022 einen neuen Fonds geschlossen. Finanzierungsrunden gibt es derzeit trotzdem kaum. Wie „Dry Powder“ gerade unser Startup-Ökosystem gefährdet. [Mehr bei Gründerszene+]

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Eure Gründerszene-Redaktion