Mysteriöser Bitcoin-Erfinder ist reicher als der Aldi-Gründer

Wer auch immer das Bitcoin-Protokoll erfunden hat – es hat sich gelohnt! Der anonyme Erfinder schafft es auf die Forbes-Liste der reichsten Menschen. (Bild: AFP)

Gerade hat der Bitcoin die Marke von 20.000 Dollar geknackt. Wer immer auch der Erfinder der Krypto-Währung ist, gehört nun zu den 50 reichsten Menschen der Welt.

Das Pseudonym lautet Satoshi Nakamoto, aber wer den Bitcoin erfunden hat, ist weiterhin ein Geheimnis. In letzter Zeit wurde immer wieder spekuliert, dass es sich dabei um den Tesla-Gründer Elon Musk handeln könnte – beweisen ließ sich das freilich nicht. Fest steht nur, dass der Mann, die Frau oder die Gruppe von Menschen, die das Bitcoin-Protokoll erfunden haben, insgesamt 980.000 Bitcoins besitzt und auf der „Forbes“-Liste der 50 reichsten Menschen jetzt den 44. Platz belegt.

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19,4 Milliarden US-Dollar sind diese Anteile an der Kryptowährung derzeit wert, die die Märkte in Aufruhr hält. Wer sie besitzt, ist zwar nicht ganz so reich wie Stefan Persson, der Sohn des H&M-Gründers Erling Persson, der auf Rang 43 liegt oder Laurene Powell Jobs, die Witwe des Apple-Gründers Steve Jobs auf Platz 40. Aber die Person hat genug Geld auf dem virtuellen Konto, um Theo Albrecht Jr. des Aldi-Imperiums und den saudi-arabischen Investor Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud auf die Plätze hinter sich zu verweisen.

Wie reich der mysteriöse Bitcoin-Erfinder noch werden wird, kann derzeit niemand berechnen. Zu Jahresbeginn lag der Bicoin noch bei 1000 Dollar pro Stück, seit Juni hat sich sein Wert versiebenfacht. Während manche Experten noch immer zu Investitionen raten, sehen andere schon das unweigerliche Platzen der Blase nahen.

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Bitcoin ist eine digitale Währung und gleichzeitig auch der Name des weltweit verwendbaren dezentralen Buchungssystems. Derzeit polarisiert das digitale Geld in der Wirtschaft und auch der Politik: So fordert aktuell die französische Regierung unter Emmanuel Macron Maßnahmen gegen die Krypto-Währung. „Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation“, so Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire in einem Interview des Nachrichtensenders LCI. Dies müsse näher beleuchtet und reguliert werden.

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