Mutter schickte Mail an Schulleiter – und bekommt freche Antwort mit diesem Emoji

Das „Kack-Emoji“ befand sich in einer Mail eines Schulleiters an eine Mutter. (Bild. Getty Images)

Als Nancy Tyler dem Schuldirektor ihrer Tochter eine Beschwerde-Mail schrieb, rechnete sie nicht mit dieser Antwort: Alfredo de la Rosa, Gründer und Schulleiter der Miami Arts Charter School in Miami, Florida, schickte ihr eine Antwort per Mail, an deren Ende das „Kack-Emoji“ zu sehen war.

Die besorgte Mutter hatte laut „New York Post“ Auskunft darüber verlangt, warum der Englischlehrer ihrer Tochter die Schule verlassen musste und ab wann mit Ersatz zu rechnen sei. Sie hätte von einem Gerücht gehört, der betreffende Lehrer befände sich in Haft wegen sexueller Belästigung.

Die Antwort vom E-Mail-Account des Rektors war mehr als überraschend: „Ach, Sie wieder”, schrieb Alfredo de la Rosa. „Ich glaube, Sie haben mir schon einmal eine E-Mail geschickt zu etwas, dass Sie gehört haben. Natürlich, genau wie letztes Mal, liegen Sie wieder falsch“, fuhr er fort. „Aber das ist typisch für Sie.“

Damit nicht genug. Weiter hieß es in der Antwort-Mail, die die „New York Post“ zitiert: „Vielleicht sollten Sie eine andere Schule ausprobieren.“ De la Rosa fügte hinzu, dass der Lehrer lediglich zwei Tage krank gewesen sei und die Schule nicht verlassen habe. Am Ende seiner ausführlichen Antwort an die Mutter prangte dann noch das bekannte Kack-Emoji. Überrascht von dieser Antwort des Schulleiters, schickte Tyler die Mail an das Kollegium und die Elternschaft, um den Inhalt publik zu machen.

Nun entschuldigte sich Alfredo de la Rosa in einer Mail an alle Eltern. Er gab an, dass seine Mail-Antwort an Nancy Tyler das Ziel verfehlte. „Im Nachhinein gestehe ich ein, dass der Ton und der Inhalt meiner Antwort auf eine E-Mail aus jüngster Vergangenheit keine angemessene Reaktion war”, schrieb de la Rosa. „Es ist wirklich nicht meine Absicht, jemanden vor den Kopf zu stoßen, der sich über irgendein Problem erkundigen oder Bedenken an unserer Schule äußern möchte.”

Abschließend kommt die Sprache noch einmal auf das Emoji – denn er könne sich nicht erklären, wie dieser freche Gruß in die Mail gekommen sei: „Es war nur ein schlechter Moment”, sagte er. Was auch immer damit gemeint ist.