Mutter kann sich lebensrettende Operation nicht leisten – Hunderte helfen

Jessica Ruhstorfer
Zondra Meaney muss schnellstmöglich operiert werden – sonst könnte sie das ihr Leben kosten.
  • Irin Zondra Meaney leidet unter der seltenen Krankheit EDS
  • Eine lebensrettende Operation würde allerdings 100.000 Euro kosten
  • Hunderte Fremde haben ihr geholfen

Schon früh merkte Zondra Meaney aus dem irischen Raheen, dass mit ihrem Körper etwas nicht stimmte. Als Kind hatte sie häufiger Verletzungen und blaue Flecken als Gleichaltrige, litt oft unter Migräne und wurde mit einer verschobenen Hüfte geboren. 

In ihrer Jugend verschlechterte sich ihre Gesundheit weiter. Es habe sich wie nach einem Schlaganfall angefühlt, erzählt die Irin in einem Interview auf YouTube über die Momente, als sie die Kontrolle über ihren linken Arm verlor oder kaum noch reden konnte.

Als sie 19 war, diagnostizierten Ärzte eine muskuläre Krankheit. Nach der Geburt ihres Sohnes verschlimmerte sich ihr Zustand weiter. Da war Meaney 22. 

Nur einer aus 10.000 Menschen leidet unter EDS

Die irischen Ärzte konnten sich ihren Zustand nicht erklären und schickten sie zu Spezialisten nach London. Erst dort erhielt die Irin 2014, im Alter von 29 Jahren dann die Diagnose:

► Sie leide unter EDS, Ehlers-Danlos-Syndrom, einer genetischen Störung im Bindegewebe. Nur einer von 10.000 Menschen ist von der Krankheit betroffen.

Außerdem äußert sich die Erkrankung bei Betroffenen meist durch sehr unterschiedliche Symptome, was die Diagnose und Behandlung derart erschwert. 

In Meaneys Fall hat die Krankheit Auswirkungen auf ihre Haut, Gelenke, Sehnen, Bänder, Darm und ihre Adern. Außerdem ist aufgrund EDS auch ihr Schädel deformiert, weshalb ein Teil ihres Gehirns auf ihr Rückenmark presst. Dieser Zustand, der medizinisch als Chiari-Malformation bekannt ist und unter dem nur 20 Prozent aller EDS-Patienten leiden, könnte für die junge Mutter nun lebensgefährlich werden.

... Weiterlesen auf HuffPost