Mutmaßlicher Kinderschänder (58) hatte Nazi-Sammlung zu Hause

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In der Wohnung eines mutmaßlichen Kinderschänders in Rio de Janeiro ist eine Sammlung von Nazi-Objekten entdeckt worden.

Der 58-Jährige, der einen 12-Jährigen sowie zwei andere Minderjährige missbraucht haben soll, besaß Hitler-Statuen und -Bilder sowie Uniformen aus der Nazi-Zeit aus Deutschland.

Die brasilianische Polizei sprach von "monströsem Material". Zudem wurden mehrere Waffen gefunden.

"Er ist ein kluger und redegewandter Mann, aber er leugnet den Holocaust, ist homophob, pädophil und sagt, er jagt Homosexuelle", sagte Luis Armond, der leitende Ermittler in diesem Fall. "Ich bin kein Arzt, aber er scheint ein wahnsinniger Psychopath zu sein."

Offenbar kommt der Beschuldigte aus einer wohlhabenden Familie und hatte einen Teil seines Erbes zum Kauf der Nazi-Objekte verwandt.

Die Eltern des 12-Jährigen, die im selben Viertel wohnen, hatten den Mann der Polizei gemeldet, weil sie sagten, er habe ihren Sohn missbraucht. Bei ihren Ermittlungen stießen die Sicherheitskräfte in der Wohnung des Mannes auf dessen Nazi-Sammlung - wie Polizeipräsident Luis Armond zudem erklärte.

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