80 Jahre danach: Mussolinis Wiederauferstehung im Kino

Kann sich Geschichte wiederholen? Was sind die Folgen von Ängsten und Wirtschaftskrisen? Und: Was würde eigentlich passieren, wenn Benito Mussolini wieder auferstehen würde?

Aus diesen Fragen entstand der neue Film von Luca Miniero, "Sono tornato" (auf deutsch: "Ich bin zurückgekehrt"), inspiriert von der fast gleichnamigen deutschen Komödie "Er ist wieder da", in der Adolf Hitler plötzlich wieder auftaucht. "Sono tornato" ist aber eine Anspielung auf das heutige Italien, mit der Befürchtung, dass Populismus und Hassbotschaften die Oberhand gewinnen. In einer Woche kommt der Film in die italienischen Kinos, also gerade rechtzeitig vor den kommenden Parlamentswahlen.

Die Handlung: Benito Mussolini taucht eines Morgens in der Piazza Vittorio in Rom wie von Zauberhand wieder auf und wird von einem gescheiterten Dokumentarfilmer entdeckt. Dieser beschließt, ihn auf eine Reise durch Italien mitzunehmen. Zunächst hält er ihn nämlich für einen cleveren Komiker.

Es ist eine Reise in die unterschiedlichen Stimmungen des Landes. Das Ergebnis ist aber eher beunruhigend.