Musk-Burger im Anmarsch? Tesla beantragt Markenschutz für eigenes Restaurant

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Zum Auto-Mythos der 1950er-Jahre in den USA gehören nicht nur Sprit schluckende Straßenkreuzer mit Heckflossen, sondern auch passende Drive-in-Restaurants. Und letztere möchte der Elektroautobauer Tesla scheinbar wiederbeleben. Wie zuerst der Nachrichtenwebsite „Electrek“ aufgefallen war, hat Tesla nämlich im Gastronomiebereich Markenschutz für seinen Namen und sein Logo beantragt. Auch das „Teslamag“ hatte hierzu berichtet. Abgedeckt werden sollen dadurch Dienstleistungen in den Bereichen Restaurant, Pop-up-Restaurant, Self-Service-Restaurant und Mitnahme-Restaurant.

Tesla-CEO Elon Musk hat also vielleicht doch keine Scherze gemacht, als er vor ein paar Jahren twitterte, dass er Teslas Ladestationen mit einem Diner verbinden wolle. „Ich werde ein klassisches Drive-in-, Rollschuh- und Rock-Restaurant an einer der neuen Tesla-Supercharger-Stationen in LA bauen“, schrieb er 2018 bei Twitter. Schon ein paar Monate später habe das Unternehmen die Zulassung für ein Tesla-Restaurant und eine Supercharger Station in der Stadt Santa Monica bei Los Angeles beantragt, so „Electrek“, dann sei es jedoch wieder ruhig geworden. Bis Tesla Anfang dieses Jahres neue Bauanträge eingereicht habe — diesmal allerdings nur für die Ladestation, ohne Restaurant. Trotzdem scheint Elon Musk die Idee nicht aufgegeben zu haben.

Teslas V3-Supercharger sollen Ladezeiten halbieren

Die Zusammenlegung von Tankstellen und Gastronomiebetrieb ist natürlich nichts Neues, aber gerade in den USA bleibt diese Art des Restaurants populär. Und die Kombination einer Ladestation mit einem Schnellrestaurant könnte das Problem der langen Ladezeiten lösen. Eine Studie hatte kürzlich herausgefunden, dass einer von fünf Besitzern eines E-Autos aufgrund von Ladeproblemen wieder auf einen Verbrenner wechselt.

Doch auch die Ladezeiten selbst geht Tesla bereits an. In Santa Monica sollen beispielsweise 64 V3-Säulen entstehen, die vorerst leistungsstärksten Tesla-Ladestationen. Sie bieten Spitzenladeraten bis zu 250kW und der Hersteller erwartet eigenen Angaben zufolge, dass sich die Ladezeiten dadurch halbieren werden. Wenn man, wie Elon Musk vorgeschlagen hatte, die Bestellung für das Tesla-Diner direkt über den Bildschirm im eigenen Auto erledigen kann, bleibt vermutlich trotzdem Zeit für einen Burger.

sb

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