Museum of Fine Arts in Boston eröffnet neue Galerieräume mit niederländischen und flämischen Meistern sowie ein Zentrum für niederländische Kunst

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BOSTON, November 19, 2021--(BUSINESS WIRE)--Am 20. November 2021 eröffnet das Museum of Fine Arts in Boston (MFA) eine Reihe von sieben frisch renovierten Galerieräumen, in denen die reichhaltige bildende Kunst aus der Republik der Vereinigten Niederlande und Flandern im 17. Jahrhundert ausgestellt wird. Hier kommen nahezu 100 Gemälde der größten Meister zusammen, darunter Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens, Gerrit Dou, Frans Hals und Anthony van Dyck, sowie Werke auf Papier und kunstgewerbliche Gegenstände wie Silberarbeiten und Delfter Keramiken. Die Werke in den neuen Ausstellungsräumen sind nach diversen Themen geordnet, beispielsweise Künstlerinnen und Schirmherrinnen, das Wachstum des Kunstmarktes und die überraschende Verbindung zwischen Stillleben, dem Zuckerhandel und der Sklaverei.

Viele der ausgestellten Gemälde stammen aus der 2017 erfolgten Schenkung von Rose-Marie und Eijk van Otterloo und Susan und Matthew Weatherbie, mit der die Bestände des MFA zu einer der bedeutendsten Sammlungen niederländischer Kunst des 17. Jahrhunderts in den USA aufgewertet und die Vertretung flämischer Werke dieser Zeit erheblich verstärkt wurden. Die Ausstellung beinhaltet zudem weitere Schenkungen und Erwerbungen, wie etwa sieben Gemälde aus den Sammlungen von Rose-Marie und Eijk van Otterloo, Maida und George Abrams und Kathleen und Martin Feldstein. Zu weiteren Höhepunkten gehören eine Auswahl niederländischer Orden aus der Abrams Collection und eine silberne aufgestellte Kokosschale sowie ein Paar silberne Tazze aus der Van Otterloo Collection.

Die richtungweisende Schenkung der Familien Van Otterloo und Weatherbie umfasste des Weiteren auch Stiftungskapital zur Errichtung des Center for Netherlandish Art (CNA), einem innovativen Forschungszentrum, das das Studium und die Wertschätzung niederländischer und flämischer Kunst durch die Anregung interdisziplinärer Forschung und objektbasierter Studien fördern und künftige Generationen von Wissenschaftlern und Kuratoren durch ein Residenz-Stipendienprogramm unterstützen soll. Außerdem sollen hier akademische und öffentlich zugängliche Programme veranstaltet werden. Das neu erbaute CNA befindet sich in zentraler Lage im Erdgeschoss des MFA und beherbergt eine Bibliothek mit mehr als 43.000 Bänden, die ab Januar 2022 nach Vereinbarung für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier finden sich auch Büroräume für Mitarbeiter und Gelehrte sowie Räumlichkeiten für Seminare und Veranstaltungen. Die Eröffnung des CNA fällt zeitlich mit der Eröffnung der neuen Galerieräume für niederländische und flämische Kunst zusammen, die auch Wandelausstellungsflächen für die Präsentation von Forschungsarbeiten beinhaltet, welche im CNA in Zusammenarbeit mit akademischen Partnern entwickelt wurden. Die Aktivitäten des Zentrums werden im Lauf der kommenden Monate weiter hochgefahren. Anfang 2022 findet ein CNA Scholars Day statt und im Frühling wird eine Serie öffentlicher Programme veranstaltet.

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Amelia Kantrovitz
akantrovitz@mfa.org

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