Munich Re rutscht wegen "Harvey", "Irma" und "Maria" in die roten Zahlen

Die Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" setzen dem Rückversicherer Munich Re heftig zu: Die Hurrikane kosteten das Unternehmen geschätzt 2,7 Milliarden Euro. Es wird daher einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro im dritten Quartal aufweisen

Die Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" setzen dem Rückversicherer Munich Re heftig zu: Die Hurrikane kosteten das Unternehmen geschätzt 2,7 Milliarden Euro, daher werde Munich Re einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro im dritten Quartal aufweisen, erklärte der Konzern am Donnerstag. Finanzvorstand Jörg Schneider versicherte, Munich Re verfüge über genügend Kapital: "Wir bieten unseren Kunden weiterhin die volle Rückversicherungskapazität."

Die Schätzung der Schäden durch die Wirbelstürme sei noch mit hohen Unsicherheiten behaftet, erklärte Munich Re. Zusammen mit den Belastungen durch weitere Naturkatastrophen - insbesondere den Beben in Mexiko - belaufe sich die Gesamtbelastung für die Monate Juni bis September auf 3,2 Milliarden Euro.

"Unter Annahme eines erwartungsgemäßen Geschäftsverlaufs im vierten Quartal" rechnet Munich Re nun mit einem kleinen Jahresgewinn. Bis zu den drei "Hurrikan-Ereignissen" hatte die Rückversicherung mit einem Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro gerechnet.

Die Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" hatten im August und September zu schweren Verwüstungen in der Karibik und in den USA geführt. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben. In Mexiko hatte im September zweimal die Erde gebebt.