Motorsport: Rallye Dakar 2018: Infos zum Zeitplan, zur TV-Übertragung und den Startern

Die Rallye Dakar gilt als wichtigste Langstrecken-Rallye der Welt. 2018 läuft ihre 40. Auflage - mittlerweile nicht mehr in Afrika, sondern in Südamerika. Hier findet Ihr alle Informationen zum Zeitplan, zur Strecke, der TV-Übertragung und den wichtigsten Startern.

Die Rallye Dakar gilt als wichtigste Langstrecken-Rallye der Welt. 2018 läuft ihre 40. Auflage - mittlerweile nicht mehr in Afrika, sondern in Südamerika. Hier findet Ihr alle Informationen zum Zeitplan, zur Strecke, der TV-Übertragung und den wichtigsten Startern.

Die Rallye Dakar findet jährlich im europäischen Winter statt. Als bedeutendstes Wüstenrennen der Welt bietet sie spektakuläre Bilder und den Siegern viel Prestige. Obwohl es sich 2018 offiziell um die 40. Auflage handelt, wird die Rallye Dakar erst zum 39. Mal gefahren - 2008 fiel das Rennen aus (s. unten).

Was ist die Rallye Dakar?

Die Rallye Dakar ist die wichtigste Langstrecken-Rallye der Welt. Seit 1979 wurde sie bis auf 2008 jährlich ausgetragen, zunächst in Afrika, seit 2009 aus Sicherheitsgründen in Südamerika.

Das Besondere an der Rallye Dakar ist, dass nicht wie sonst in der Rallye-Weltmeisterschaft üblich kurze Etappen über ein Wochenende, sondern wahre Marathonrennen mit mehreren hundert Kilometern täglich gefahren werden. Insgesamt erstreckt sich der Wettbewerb über mehrere Wochen.

Es gibt vier Fahrzeugwertungen: Auto, Motorrad, Quad und LKW. Entsprechend gibt es am Ende auch mehrere Sieger.

Das Rennen ist auch für seine Gefahr bekannt. Seit der Erstaustragung sind bereits 67 Menschen ums Leben gekommen. Die extremen Bedingungen machen die Rallye Dakar so risikoreich.

Wann und wo findet die Rallye Dakar 2018 statt?

Startschuss zur Rallye Dakar 2018 war am Samstag, den 6. Januar, in Perus Hauptstadt Lima. Nach 14 Etappen endet das Event schließlich am 20. Januar in Cordoba, Argentinien. Zwischenzeitlich fahren die Teilnehmer durch Bolivien. In der ganzen Zeit gibt es lediglich einen Ruhetag (12. Januar).

Insgesamt wird eine Strecke von 8793 Kilometern zurückgelegt, wobei es durch wilde Wüstenlandschaften und Höhen von bis zu 3000 Metern geht. Die Temperaturen bewegen sich in einem großen Rahmen, von Hitze bis Kälte ist alles dabei.

Datum Strecke Distanz in Kilometern Sieger
6. Januar Lima - Pisco 273 Nasser Al-Attiyah
7. Januar Pisco 279
8. Januar Pisco - San Juan de Marcona 504
9. Januar San Juan de Marcona 444
10. Januar San Juan de Marcona - Arequipa 934
11. Januar Arequipa - La Paz 760
12. Januar Ruhetag -
13. Januar La Paz - Uyuni 727
14. Januar Uyuni - Tupiza 585
15. Januar Tupiza - Salta 755
16. Januar Salta - Belen 797
17. Januar Belen - Chilecito 747
18. Januar Chilecito - San Juan 793
19. Januar San Juan - Cordoba 929
20. Januar Cordoba 286

Starter bei der Rallye Dakar 2018: Andre Villas-Boas dabei

Insgesamt haben sich 525 Starter aus 54 Ländern für die Rallye Dakar 2018 angemeldet. Berühmtester Teilnehmer dürfte wohl der Fußballtrainer Andre Villas-Boas sein. Zwar ist der Portugiese ein leidenschaftlicher Motorsport-Fan, die Herausforderungen dürften für ihn aber dennoch Neuland sein.

Weitere prominente Mitstreiter sind Rekordsieger Stephane Peterhansel, Sebastien Loeb und Carlos Sainz, Vater von Formel-1-Pilot Carlos Sainz Junior.

Hersteller bei der Rallye Dakar 2018:

  • Auto: Peugeot, Mini, Toyota
  • Motorrad: KTM, Honda, Husqvarna, Yamaha, Sherco

TV-Übertragung: Wo kann ich die Rallye Dakar sehen?

Für alle Fans hierzulande gibt es abermals eine Enttäuschung. Die Rallye Dakar wird nicht live ausgestrahlt, kein TV-Sender möchte die sich über mehrere Stunden ziehenden Etappen in voller Länge übertragen.

Aber: Eurosport zeigt in einer täglichen Zusammenfassung um 23 Uhr (1. bis 7. Etappe und 14. Etappe) bzw. um 23.30 Uhr (8. bis 13. Etappe) immerhin die Highlights des jeweiligen Teilstücks.

Warum wird bei der Rallye Dakar nicht in Dakar gefahren?

Ursprünglich war die Rallye Dakar in Afrika beheimatet. Zielankunft war in Dakar, Senegals Hauptstadt. Nachdem 2008 Terrordrohungen eine Austragung des Rennens unmöglich machten, wechselten die Veranstalter ab dem Folgejahr nach Südamerika. Der Name der Rallye blieb.

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