Motorsport: Wie die Formel E New York elektrisiert

Die Skyline von New York als stiller Beobachter der Formel-E-Rennen am Ufer des East River

New York.  Sally und John wirken gehetzt, als sie eiligen Schrittes auf der Tribüne gegenüber den Boxenanlagen ankommen. Das Paar ist extra aus Philadelphia nach New York gefahren, um bei der Premiere der Formel E in der riesigen Stadt dabei zu sein. Schnell noch die Ohrstöpsel rein, so wie die beiden Rennbegeisterten das von ihren Besuchen bei den 500 Meilen von Indianapolis oder den Nascar-Rennen gewohnt sind. Als die 20 einsitzigen Elektrorenner das erste Mal an Sally und John vorbeigerauscht sind, ruft die blonde Frau mit einem spitzen Schrei überrascht auf: "Wow, bei diesem Rennen kann man sich ja sogar unterhalten." Die Ohrstöpsel werden schnell wieder verpackt.

In jeder Saison rasten die Monopostos in den USA. Mal in Los Angeles, mal in Miami. Doch das Rennen im Hafengebiet Red Hook auf dem 1,953 Kilometer langen Kurs am Ufer des East River weckt noch viel mehr Aufmerksamkeit. Die großen Fernsehsender ABC und CBS schalteten in ihren Frühstücksendungen regelmäßig zu ihren Reportern an der Strecke, selbst die "New York Times" berichtete im Vorfeld.

Das Empire State Building war als Werbung fürs Virgin-Team von Doppel-Sieger Sam Bird lila angestrahlt. Voller Stolz verkündete Formel-E-Chef Alejandro Agag: "Dieses Rennen in New York ist der Durchbruch für die Formel E. Es zeigt, wie weit es die Meisterschaft geschafft hat. New York ist einfach die Hauptstadt schlechthin."

Formel 1 träumt vom Nachtrennen in New York

Agag hat damit auch das Rennen gegen die Formel 1 um Längen gewonnen. Denn...

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