MotoGP: Crutchlow gewinnt Chaosrennen in Argentinien

MotoGP: Crutchlow gewinnt Chaosrennen in Argentinien

Der britische MotoGP-Pilot Cal Crutchlow hat unter chaotischen Zuständen den Großen Preis von Argentinien gewonnen. Nach reichlich Verwirrung und einer Startverzögerung von gut 20 Minuten gewann der Honda-Fahrer den zweiten Saisonlauf in Termas de Rio Hondo vor Johann Zarco aus Frankreich (Yamaha) sowie dem Spanier Alex Rins (Suzuki).
Lediglich Pole-Setter Jack Miller (Australien/Ducati) war mit Slicks in die Startaufstellung gefahren, alle anderen Piloten hatten zunächst auf Regenreifen gesetzt. Als die Teams ihre Maschinen in die Box zurückholten, um ebenfalls auf Slicks fahren zu können, wurde der Start von der Rennleitung "aus Sicherheitsgründen" verschoben. 
Es wurde entschieden, dass beim Start hinter Miller mehrere Reihen leer bleiben müssen, nach der Aufwärmrunde würgte dann Weltmeister Marc Marquez seine Honda ab, konnte das Motorrad durch anschieben aber wieder in Gang setzen. Doch die Aktion des Spaniers hatte Folgen. 
Nachdem Marquez den Führenden Miller schnell kassiert hatte, erhielt er wegen seines Manövers eine Durchfahrtsstrafe und fiel weit zurück. Bei seiner Aufholjagd schob Marquez den italienischen Superstar Valentino Rossi (Yamaha) im Kampf um Rang sechs von der Strecke und fuhr als Fünfter ins Ziel, erhielt aber eine weitere Strafe. Marquez wurden 30 Sekunden auf seine Zeit aufgebrummt, er fiel dadurch auf Rang 18 zurück. Miller wurde am Ende Vierter.