MotoGP-Aufstieg: Was Marini und Bastianini für 2021 erwarten

Juliane Ziegengeist
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Aus WM-Rivalen in der Moto2 werden Teamkollegen: Wenn Enea Bastianini und Luca Marini dieses Jahr in die MotoGP aufsteigen, treten beide für das Ducati-Satellitenteam Avinita an. Wie im Vorjahr, als sie gegeneinander um den Titel kämpften, werden sie eine wichtige Messlatte für den jeweils anderen sein.

Marini, der anders als Bastianini in den Farben von Sky und VR46 fahren und auch einen Teil seiner Moto2-Crew mitnehmen wird, ist sich der neuen Herausforderung bewusst: "Ich denke, die MotoGP ist eine andere Welt im Vergleich zur Moto2."

"Trotzdem gibt es viele Parallelen. Die Moto2 hat sich entwickelt, die Bikes sind denen in der MotoGP heutzutage viel ähnlicher, was das Gewicht und die Leistung angeht. Auch die Reifen sind speziell. Sie richtig zu verstehen, ist auch in der Moto2 schwieriger geworden. Das kann uns in der Zukunft helfen", blickt Marini voraus.

"Ich hoffe, dass ich von erfahrenen Piloten lernen kann", sagt der MotoGP-Rookie weiter und nimmt sich vor, "gerade zu Beginn geduldig und ruhig zu bleiben, denn der Aufstieg in die MotoGP ist nie einfach. Die ersten Monate werden sicher hart. Aber ich werde mich in diesem Winter bestmöglich darauf vorbereiten."

Bastianini, der als amtierender Moto2-Champion in die Königsklasse aufsteigt, schließt sich an. "Ich werde viel lernen und mir von anderen Fahrern abschauen müssen", sagt der Italiener. "2020 war ein wichtiges Jahr für mich. Ich war in jedem Rennen schnell unterwegs. Und ich denke, das wird mir sicher helfen."

Was er aber vor allem versuchen werde mitzunehmen, "ist die Ruhe und Gelassenheit". Mit ihr schaffte es Bastianini, in der vergangenen Saison konstant zu punkten und auch gegen Ende, als es noch einmal eng wurde, die Nerven zu bewahren.

Mit Bildmaterial von Avintia.