Moto3: Öttl am Sachsenring Fünfter: "Ein Wochenende, wie es sein soll"

SID
Moto3: Öttl am Sachsenring Fünfter: "Ein Wochenende, wie es sein soll"

Motorrad-Pilot Philipp Öttl (Ainring/KTM) hat beim Heimrennen auf dem Sachsenring sein zweites Top-5-Ergebnis in diesem Jahr geholt. Der 21-Jährige wurde beim Großen Preis von Deutschland im Moto3-Rennen nach einer soliden Vorstellung Fünfter. Öttl, der lediglich in Argentinien (4.) weiter vorn gelandet war, gelang sein bislang bestes Resultat auf dem Kurs bei Hohenstein-Ernstthal.
"Das Rennen war gut. Wir haben elf Punkte, das ist nicht so schlecht. Wir schauen, dass wir so weitermachen", sagte Öttl. Ein Zusammenprall mit dem Italiener Enea Bastianini in der Anfangsphase habe viel Zeit gekostet. Öttl war insgesamt zufrieden. "Das war ein Wochenende, wie es sein soll." 
Den letzten Lauf vor der fünfwöchigen Sommerpause zur Halbzeit der Saison gewann WM-Spitzenreiter Joan Mir. Der Spanier setzte sich vor Romano Fenati (Italien/beide Honda) und seinem Landsmann Marcos Ramirez durch. Nicoló Bulega (Italien/ beide KTM) wurde Vierter.
Öttl hatte nach zuletzt schwachen Leistungen im Qualifying am Samstag den siebten Startplatz erobert, nutzte seine gute Ausgangsposition aber nicht optimal. Der Lokalmatador machte die in der ersten Runde verlorenen vier Positionen schnell wieder gut, schaffte es dann jedoch nicht mehr, Kontakt zur enteilten Fünfergruppe an der Spitze herzustellen. Durch den Sturz von Tony Arbolino (Italien/Honda) rückte er einen Platz vor.
"Nach vorn ging nichts, nach hinten konnte ich es gut kontrollieren. Ich wollte kein unnötiges Risiko eingehen", so Öttl. Wildcard-Starter Tim Georgi (Berlin/KTM) belegte den 24. Rang.